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	<title>the death cat, independent music re/viewed &#187; Americana</title>
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		<title>Mit Holmes auf einem Punk-Konzert. Wer hat da im Arena DreiRaum gestört?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 18:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="300" height="199" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/05/holmes-300x199.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Holmes im Arena DreiRaum 05/2011" /><br />Was trennt die schwedische Band Holmes von Punk? Sehr viel, würde man insbesondere nach Betrachtung ihres Letztwerks Have I Told You Lately That I Loathe You? umgehend meinen. Punk spielte beim Holmes-Konzert am vergangenen Mittwoch in der Arena aber dennoch eine wesentliche Rolle. Zwangsläufig, denn die sechs Schweden rund um Frontman Kristoffer Bolander mussten sich...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="199" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/05/holmes-300x199.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Holmes im Arena DreiRaum 05/2011" /><br /><p>Was trennt die schwedische Band <a href="http://www.last.fm/music/Holmes">Holmes</a> von Punk? Sehr viel, würde man insbesondere nach <a href="http://thedeathcat.com/2011/02/21/holmes-fragen-have-i-told-you-lately-that-i-loathe-you-nein-hoffentlich-nicht/">Betrachtung ihres Letztwerks Have I Told You Lately That I Loathe You?</a> umgehend meinen. Punk spielte beim Holmes-Konzert am vergangenen Mittwoch in der <a href="http://www.arena.co.at">Arena</a> aber dennoch eine wesentliche Rolle. Zwangsläufig, denn die sechs Schweden rund um Frontman Kristoffer Bolander mussten sich nämlich ausgerechnet an diesem Abend im heimeligen DreiRaum gegen die dröhnenden Nebengeräusche aus der kleinen Halle behaupten &#8211; verursacht von der New Yorker Punk-Band <a href="http://www.last.fm/music/Murphy%27s%2520Law">Murphy&#8217;s Law</a>! Äußerst schade, denn auch wenn Holmes eine absolut gelungene Vorstellung boten, wurde das Konzerterlebnis doch getrübt.</p>
<p><span id="more-1368"></span></p>
<blockquote><p>Thank you all for coming.<br />
Because there is no second act tonight,<br />
we all know that you really came to see US &#8211;<br />
and we appreciate it!</p></blockquote>
<p>Angesichts der Tatsache, dass Holmes im gemütlichen Ambiente des DreiRaums lediglich 30 Gäste um sich scharrten, ist es kaum zu glauben, dass die Schweden diese Woche bereits das dritte Mal in Wien waren. Der Begriff &#8220;Geheimtipp&#8221; wird in ihrem Fall seiner Bedeutung somit mehr als gerecht. Den wenigen Gästen konnte das nur recht sein, durften sie sich doch über einen ungemein persönlichen Abend freuen, an dem es kaum Grenzen zwischen Band und Zuhörer gab. Für Holmes hingegen war die kleine Zuhörerschar mit Sicherheit schade, denn die Truppe hat sich zweifelsohne mehr Aufmerksamkeit verdient (jene aus der Nebenhalle zählt nicht). Ihr skandinavisch interpretierter Americana-Stil resultiert in ungemein dichten, emotionsgeladenen Arrangements, die wiederum die Basis für die meist ernsten, aber oft nicht ernstzunehmenden Texte bilden. Das beste Beispiel dafür ist wohl die Nummer &#8220;Malysz&#8221;, niemand Geringerem als dem polnischen Skispringer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Malysz">Adam Malysz</a> gewidmet. Durchgehend im satten Moll gehalten wird &#8220;Malysz&#8221; von dem bestimmt, was Holmes auszeichnet: von reduzierten Klavierpattern, tragenden Akkordeon-Klängen, dem Sound markanter Steel Gitarren und einer Stimme, durch die trotz der melancholischen Grundstimmung immer wieder Hoffnung dringt.</p>
<p>Und genau diesen Eindruck wollen wir uns von diesem Abend in der Arena auch in Erinnerung behalten und darauf hoffen, dass Holmes bald wieder Wien beehren. Beim nächsten Mal aber auf jeden Fall erst nach vorangegangener Absprache mit dem Club-Besitzer. Es wäre ja nicht auszudenken, würde beim Auftritt der sympathischen Band wieder etwas durch dünnen Wände schallen.</p>
<p>Das Foto stammt übrigens nicht vom Konzert in Wien, sondern von jenem am 27. September 2010 in der <a href="http://www.ponybar.com">Pony Bar</a> in Hamburg. Geknipst und zur Verfügung gestellt vom <a href="http://www.concert-news.de">ConcertBlog Hamburg</a>. <a href="mailto:hello@thedeathcat.com">Bitte meldet euch bei uns</a>, solltet ihr Fotos von Holmes aus der Arena haben.</p>
 <!-- WP Biographia v3.3.2 -->
<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:a&#108;e&#120;and&#101;&#114;&#46;&#103;&#101;w&#101;s&#115;&#108;&#101;&#114;&#64;&#103;mail.&#99;o&#109;" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>Mit nur vier Songs zu Mumford &amp; Sons. Matthew And The Atlas reisen To The North!</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 15:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Americana]]></category>
		<category><![CDATA[Shuffler.fm]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/04/cover-matthew_and_the_atlas-to_the_north-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD-Cover &quot;To The North&quot; von Matthew And The Atlas" /><br />Es ist wohl wieder so eine Geschichte, wie sie vor wenigen Jahren noch nicht hätte geschrieben werden können. Heute aber, im Jahr 2011 und in Zeiten medialer Vernetzung, welche für Musiker mittlerweile unersetzliche Dienste wie Bandcamp, SoundCloud oder natürlich YouTube hervorgebracht hat, kann einer Band eine EP mit gerade mal vier Songs und die Gunst...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/04/cover-matthew_and_the_atlas-to_the_north-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD-Cover &quot;To The North&quot; von Matthew And The Atlas" /><br /><p>Es ist wohl wieder so eine Geschichte, wie sie vor wenigen Jahren noch nicht hätte geschrieben werden können. Heute aber, im Jahr 2011 und in Zeiten medialer Vernetzung, welche für Musiker mittlerweile unersetzliche Dienste wie <a href="http://bandcamp.com">Bandcamp</a>, <a href="http://soundcloud.com">SoundCloud</a> oder natürlich <a href="http://www.youtube.com">YouTube</a> hervorgebracht hat, kann einer Band eine EP mit gerade mal vier Songs und die Gunst der Stunde genügen, um so viel Aufmerksamkeit zu erzeugen, dass man kurze Zeit später mit keinen Geringeren als den Herren von <a href="http://www.last.fm/music/Mumford%2B%2526%2BSons">Mumford &amp; Sons</a> <a href="http://www.myspace.com/matthewandtheatlas/shows">auf Tour gehen darf</a>. Ein Kunststück, welches zuletzt der englischen Formation <a href="http://www.last.fm/music/Matthew+and+the+Atlas">Matthew And The Atlas</a> gelang. In ihrem Repertoire: Unter anderem die EP <a href="http://www.last.fm/music/Matthew+and+the+Atlas/To+The+North+EP">To The North</a>, die das aufstrebende &#8220;Americana&#8221;-Genre in Perfektion interpretiert.</p>
<p><span id="more-1326"></span>Ein Lagerfeuer. Die Vorstellung von diesem sich über Jahrhunderte bewährten Inbegriff für Ursprünglichkeit und Einfachheit kann dabei helfen, das Genre &#8220;Americana&#8221; und somit die Musik von Matthew And The Atlas einzuordnen. Es wird mit Händen geklatscht, mit Füßen gestampft, jedes erdenkliche Saiteninstrument gezückt; mehrstimmig werden Geschichten gesungen. Die Idylle ist wahrlich greifbar und wird zur aufflackernden Erinnerung aus der Kindheit. Als Matthew Hegarty und seine vier Musikerfreunde vor zwei Jahren die wenigen Songs von &#8220;To The North&#8221; in einem Londoner Studio aufnahmen, wurde derart geschickt mit dem uns bekannten Feuer gespielt, dass dem traditionellen &#8220;Americana&#8221;-Genre gewissermaßen eine Läuterung widerfahren ist. Die besten Elemente des Genres blieben übrig und wurden mit durchdachten, zeitgemäßen Arrangements kombiniert, so dass man mit jeder Minute an das Lagerfeuer erinnert wird, ohne aber beißenden Rauch in der Nase als unangenehm zu empfinden. Einziger Wermutstropfen: das Feuer erlischt gar schnell, dem Hörvergnügen von Matthew And The Atlas ist man leider viel zu kurz ausgesetzt! Die Begeisterung rund um den Opener &#8220;I Will Remain&#8221; ist noch nicht verflogen, da verklingt nach 15 Minuten mit &#8220;In Winter&#8221; bereits der letzte Akkord von &#8220;To The North&#8221;. Dazwischen erlebt man das reduziert arrangierte, quasi naturbelassene &#8220;Veins Of Your History&#8221; und mit &#8220;Within The Rose&#8221; den balladesken Höhepunkt der EP. Romantik darf am Lagerfeuer natürlich nicht fehlen und wenn sich die Stimme von Hegarty gemeinsam mit jener von Lindsay West, die zusätzlich am Klavier unterstützt, übereinander legt, erinnert das schon mal an die besten Momente eines <a href="http://www.last.fm/music/William+Fitzsimmons">William Fitzsimmons</a>. Dem Händchenhalten unterm Sternenhimmel ist man dann schon recht nah. Und das finden wir ja alle so richtig schön.</p>
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<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:a&#108;&#101;&#120;&#97;&#110;&#100;er.g&#101;w&#101;s&#115;&#108;&#101;&#114;&#64;g&#109;&#97;&#105;l&#46;&#99;o&#109;" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>Homeward Bound. Heimwärts mit Squinch Owl auf der Schulter</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 16:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katrin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Americana]]></category>
		<category><![CDATA[Bandcamp]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="300" height="297" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/04/squinch-owl_homeward-bound-300x297.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD-Cover: &quot;Homeward Bound&quot; von Squinch Owl" /><br />Seven songs to shriek and sing and laugh and love and dance to, if you want to. So begrüßt uns hier jemand namens Squinch Owl und wir – neugierig wie wir sind – klicken munter auf eines der sieben dort aufgelisteten Lieder und hören sie also, diese Squinch Owl. &#8220;Well i caught a train, didn&#8217;t...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="297" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/04/squinch-owl_homeward-bound-300x297.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD-Cover: &quot;Homeward Bound&quot; von Squinch Owl" /><br /><blockquote><p><em></em><em>Seven songs to shriek and sing and laugh and love and dance to, if you want to.</em><em> </em></p></blockquote>
<p>So begrüßt uns <a href="http://squinchowl.bandcamp.com/album/homeward-bound">hier</a> jemand namens <a href="http://www.lastfm.de/music/Squinch+Owl">Squinch Owl</a> und wir – neugierig wie wir sind – klicken munter auf eines der sieben dort aufgelisteten Lieder und hören sie also, diese Squinch Owl. &#8220;<em>Well i caught a train, didn&#8217;t know where it was going, but i didn&#8217;t really care&#8221;</em><em></em><em>,</em><em></em> singt sie &#8211; die Eule, die Dame, wer immer, und wir – neugierig wie wir sind – steigen gleich mal mit ein. Mit Banjo, Akkordeon und außerordentlich guter Stimme geht es immer schön der Eule nach. &#8220;W<em>ill you meet me where no good man goes</em><em></em>, <em>will you drink with me to wretchedness &amp; woe, will you meet me there?&#8221;</em><em></em><em> </em>Talabwärts also, was nicht weiter schlimm ist, denn, wie singt sie noch? &#8211; &#8220;<em>I sold my satisfaction for a sweet sounding song and since i was born i been moving on&#8221;</em><em></em><em> </em>(&#8220;Meet me there&#8221;).</p>
<p><span id="more-1087"></span></p>
<p>Sofia Albam, eine junge Musikerin aus New York State und Name hinter dem weitaus kurioseren Namen Squinch Owl, hat sich auf ihrem im letzten Herbst erschienenen Album &#8220;Homeward Bound<em>&#8220;</em> also mit dem Thema (Heim-)Reise beschäftigt. Das zweite Lied trägt den Titel &#8220;I am always coming home&#8221;<em> </em>obwohl es noch lang nicht nach Hause geht. &#8220;<em>I&#8217;ve been riding trains that have no station […] but I&#8217;m always coming home, it&#8217;s just a place that I&#8217;ve not yet know and i hope i remember it when i get there</em><em></em>.&#8221;</p>
<p>Zwei Lieder im Squinch-Owl-Zug und schon ist sie einem auch gar nicht mehr so fremd. Die Eule ist traurig oder – wie man auch sagt – müde und merklich verzweifelt.</p>
<blockquote><p><em>i swear i ain&#8217;t sad, oh lord i&#8217;m just tired of dragging &#8217;round this suitcase full of hard times and fire […] there&#8217;s something wrong, i must be cursed, &#8217;cause i&#8217;m trying to get better, but i only get worse</em><em></em> (&#8220;Bury me&#8221;)</p></blockquote>
<p>Sie ist voller Hoffnung.</p>
<blockquote><p><em>it is important to know that we will do great things, together or apart, though i know it feels like we weren&#8217;t made for this world,<br />
like we should never have been born but i am glad that we were born</em><br />
(&#8220;We will do great things&#8221;)<em></em></p></blockquote>
<p>Voll tröstender Worte.</p>
<blockquote><p><em>and i want to take you by the hand and show you </em><em>that the world<br />
really ain&#8217;t that bad and i am so sorry that you are so sad<br />
and i know that you&#8217;ve been hurt, but i also know that it is worth it </em><em><br />
&amp; i know i need to keep you around </em>(&#8220;Feel better&#8221;)</p></blockquote>
<p>Auf sympathische Art dramatisch.</p>
<blockquote><p><em>we might all die before day end so tell everybody you know<br />
that you love them</em><em> </em>(&#8220;Cut the thread&#8221;)</p></blockquote>
<p>Und ausgiebig aufgebracht.</p>
<blockquote><p><em>well i&#8217;m not quite sure what the problem is but i don&#8217;t think it&#8217;s us,<br />
</em><em>i think it&#8217;s the system and i know that we ain&#8217;t seen the worst of it yet </em><em><br />
but if any one of us just forgives or forgets what they done to us<br />
then they&#8217;ve won</em><em> </em>(&#8220;What it is&#8221;)</p></blockquote>
<p>Und es ist spätestens hier, dass Squinch Owl beinahe einlöst, wofür ihr Name steht. Squinch Owl – ein wildes Tier, das auf der Suche nach Nahrung durch offene Fenster geflogen kommt, setzt sich dem Menschen auf die Schulter und gibt von dort aus schöne Geräusche von sich. Der Mensch – neugierig wie er ist – nimmt den wilden Vogel auf, will ihn zähmen, doch dann, einmal geblinzelt, hat sich das Tier auch schon in dessen Kehle verbissen.</p>
<p>Haben und hören lässt uns Squinch Owl ihre Lieder nämlich umsonst oder für das, was sie uns wert sind. &#8220;Schöne Geräusche machen&#8221; wird sie in jedem Fall. Beißen wird sie vielleicht nicht, wenn sie auch nicht ganz zahm klingt, aber es passiert spätestens bei &#8220;What it is&#8221;, dass sie uns tatsächlich auf der Schulter sitzen bleibt und wir – angesteckt von ihrem Gesang – singen, tanzen, kreischen und grölen womöglich mit ihr:</p>
<blockquote><p><em>I&#8217;m not quite sure what the problem is …</em></p></blockquote>
 <!-- WP Biographia v3.3.2 -->
<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://0.gravatar.com/avatar/ac8cd8b0a16c05eb3a5b0a85e8691002?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F0.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Katrin </h3><p>Katrin schreibt am liebsten über gute Musik wenn sie gerade Musik hört, hat es aber nicht so mit den Schubladen.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:k.&#98;&#97;ttenb&#101;&#114;g&#64;&#103;&#109;x&#46;at" target="_self" title="Send Katrin  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/katrin-battenberg/" target="_self" title="More Posts By Katrin " class="wp-biographia-link-text">More Posts (5)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>14 hoch 4 Mal The Low Anthem im Flex &#8211; plus The Head and the Heart!</title>
		<link>http://thedeathcat.com/2011/03/29/14-hoch-4-mal-the-low-anthem-im-flex-plus-the-head-and-the-heart/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 20:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Americana]]></category>
		<category><![CDATA[Flex]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="300" height="231" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-low-anthem-300x231.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="The Low Anthem im Flex 03/2011 #1 (Foto von Christoph Liebentritt)" /><br />The Low Anthem gastierten am vergangenen Sonntag im Flex und nahmen neben ihren außerordentlich sympathischen amerikanischen Landsleute von The Head and the Heart als Support auch eine Vielzahl an Instrumenten nach Wien mit. Irgendwann an diesem Abend haben wir aber aufgehört die Instrumenten-Vielzahl zu zählen, später dann auch noch die Besetzungsvarianten &#8211; also welches Mitglied...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="231" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-low-anthem-300x231.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="The Low Anthem im Flex 03/2011 #1 (Foto von Christoph Liebentritt)" /><br /><p><a href="http://www.last.fm/music/The+Low+Anthem">The Low Anthem</a> gastierten am vergangenen Sonntag im <a href="http://www.flex.at">Flex</a> und nahmen neben ihren außerordentlich sympathischen amerikanischen Landsleute von <a href="http://www.last.fm/music/The+Head+And+The+Heart">The Head and the Heart</a> als Support auch eine Vielzahl an Instrumenten nach Wien mit. Irgendwann an diesem Abend haben wir aber aufgehört die Instrumenten-Vielzahl zu zählen, später dann auch noch die Besetzungsvarianten &#8211; also welches Mitglied der Band zu welchem Zeitpunkt welches Instrument gespielt hat. Gefühlsmäßig wird man mit dem Ergebnis der Rechnung &#8220;14 Instrumente hoch 4 Musiker&#8221; aber nicht so falsch liegen. An diesem Abend wurde kaum eine Nummer mit der gleichen Instrumentierung, kaum eine Nummer mit der gleichen Besetzung gespielt. Die vier Musiker von The Low Anthem sorgten so für unglaubliche Abwechslung auf der Bühne. Doch nicht nur das faszinierte an diesem Abend.</p>
<p><span id="more-1096"></span>Bass, Kontrabass, elektrische Gitarre, akustische Gitarre, Schlagzeug, Maultrommel, Horn, Trompete, Klarinette, Säge, Handy &#8211; eine Auswahl der Instrumente, die The Low Anthem in diesen Tagen auf ihrer Tournee durch halb Europa karren. Das war schon faszinierend. Faszinierender dürfte an diesem Abend nur die Ruhe, ja manchmal gar die Stille gewesen sein, die The Low Anthem im Wiener Flex im Stande waren zu erzeugen. Gebannter hat man die Lokalität am Donaukanal wohl selten zuvor erlebt. The Low Anthem verstanden es mit den reduziert instrumentierten, gar verhalten vorgetragenen &#8220;Ghost Woman Blues&#8221; und &#8220;Ticket Taker&#8221; von Beginn weg jede Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, wussten aber genauso im richtigen Moment wieder zu rocken. Gitarrenlastige Nummern wie &#8220;Boeing 737&#8243; vom aktuellen Album <a href="http://www.last.fm/music/The+Low+Anthem/Smart+Flesh">Smart Flesh</a> fehlten in diesen Augenblicken ebenso wenig wie &#8220;Home I&#8217;ll Never Be&#8221; vom Vorgänger <a href="http://www.last.fm/music/The+Low+Anthem/Oh+My+God%2C+Charlie+Darwin">Oh my God, Charlie Darwin</a>. Die Zuhörer quittierten die Show der Amerikaner mit Beifall.</p>
<p>The Low Anthem profitierten aber auch stark von ihren Landsleuten The Head and the Heart, die als Support großartige Arbeit geleistet und das Publikum im Flex so richtig in Stimmung gebracht haben. The Head and the Heart, eine fünfköpfige Band aus Seattle, spielten zu einem Großteil Auszüge ihres Debütalbums und überzeugten mit permanentem Tanz und Spaß auf der Bühne. Und auch durch die reizende Charity Thielen, ihres Zeichens einzige Frau der Band, die neben Backing Vocals und der teilweise schrägen Interpretation des Geigenspiels auch dafür sorgte, <a href="http://twitter.com/Florian_/status/52075863247822848">dass Männerherzen höher schlagen</a>. Oder sogar <a href="http://twitter.com/mweyel/status/52087820499689473">sehr hoch schlagen</a>.</p>

<a href='http://thedeathcat.com/2011/03/29/14-hoch-4-mal-the-low-anthem-im-flex-plus-the-head-and-the-heart/the-head-and-the-heart-03/'><img width="150" height="150" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-head-and-the-heart-03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Head and the Heart im Flex 03/2011 #3 (Foto von Christoph Liebentritt)" /></a>
<a href='http://thedeathcat.com/2011/03/29/14-hoch-4-mal-the-low-anthem-im-flex-plus-the-head-and-the-heart/the-head-and-the-heart-02/'><img width="150" height="150" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-head-and-the-heart-02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Head and the Heart im Flex 03/2011 #2 (Foto von Christoph Liebentritt)" /></a>
<a href='http://thedeathcat.com/2011/03/29/14-hoch-4-mal-the-low-anthem-im-flex-plus-the-head-and-the-heart/the-head-and-the-heart-01/'><img width="150" height="150" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-head-and-the-heart-01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Head and the Heart im Flex 03/2011 #1 (Foto von Christoph Liebentritt)" /></a>
<a href='http://thedeathcat.com/2011/03/29/14-hoch-4-mal-the-low-anthem-im-flex-plus-the-head-and-the-heart/the-low-anthem-04/'><img width="150" height="150" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-low-anthem-04-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Low Anthem im Flex 03/2011 #4 (Foto von Christoph Liebentritt)" /></a>
<a href='http://thedeathcat.com/2011/03/29/14-hoch-4-mal-the-low-anthem-im-flex-plus-the-head-and-the-heart/the-low-anthem-03/'><img width="150" height="150" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-low-anthem-03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Low Anthem im Flex 03/2011 #3 (Foto von Christoph Liebentritt)" /></a>
<a href='http://thedeathcat.com/2011/03/29/14-hoch-4-mal-the-low-anthem-im-flex-plus-the-head-and-the-heart/the-low-anthem-02/'><img width="150" height="150" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-low-anthem-02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Low Anthem im Flex 03/2011 #2 (Foto von Christoph Liebentritt)" /></a>
<a href='http://thedeathcat.com/2011/03/29/14-hoch-4-mal-the-low-anthem-im-flex-plus-the-head-and-the-heart/the-low-anthem/'><img width="150" height="150" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/the-low-anthem-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Low Anthem im Flex 03/2011 #1 (Foto von Christoph Liebentritt)" /></a>

<p>Die ruhigen Nummern von The Low Anthem, ein immer wiederkehrender Bestandteil des Abends, erschienen dahingehend wie ein Kontrastprogramm. Diese Nummern waren nicht einfach nur balladesk, nein, es waren auf das Notwendigste reduzierte, ungemein feinfühlig, gar träumerisch vorgetragene zeitlose Momente. Als die Truppe, nur verstärkt vom Mikrofon mit der selbst gebastelten Aufhängung, gemeinsam Nummern wie <a href="http://thedeathcat.com/2011/03/24/omgcd-the-low-anthem-auf-der-suche-nach-charlie-darwin/">Charlie Darwin</a> spielte, fehlte zum letzten großen Glück der Zuhörer eigentlich nur noch der Sessel, in den sie sich hätten bequem zurückfallen lassen und träumen können. Platz für zumindest einen Stuhl pro KonzertbesucherIn wäre auf jeden Fall gewesen. Das Flex war erstaunlicher und trauriger Weise nicht ausverkauft. Ein bestuhltes Flex? Das wäre doch mal ein Bild, oder? Vielleicht beim nächsten Auftritt von The Low Anthem.</p>
<p>Die ausgezeichneten Konzertbilder stammen übrigens wieder mal von <a href="http://www.bildlichgesprochen.at/">Christoph Liebentritt</a>.</p>
 <!-- WP Biographia v3.3.2 -->
<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:&#97;&#108;e&#120;&#97;n&#100;er&#46;g&#101;we&#115;&#115;&#108;er&#64;g&#109;a&#105;l&#46;co&#109;" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<item>
		<title>OMGCD! The Low Anthem auf der Suche nach Charlie Darwin</title>
		<link>http://thedeathcat.com/2011/03/24/omgcd-the-low-anthem-auf-der-suche-nach-charlie-darwin/</link>
		<comments>http://thedeathcat.com/2011/03/24/omgcd-the-low-anthem-auf-der-suche-nach-charlie-darwin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Song]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Americana]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1jQHKdNAWQo"><img src="http://img.youtube.com/vi/1jQHKdNAWQo/0.jpg" width="300px" /></a><br />Charles Robert Darwin, den britischen Naturforscher, kennt man wohl vor allem aufgrund seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie. So war es auch er, der entscheidend den Begriff Survival of the Fittest, also das Überleben der bestangepassten Individuen, geprägt hat. The Low Anthem aus dem amerikanischen Rhode Island blicken auf die Welt und sehen, wie heute viel Negatives...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1jQHKdNAWQo"><img src="http://img.youtube.com/vi/1jQHKdNAWQo/0.jpg" width="300px" /></a><br /><p>Charles Robert Darwin, den britischen Naturforscher, kennt man wohl vor allem aufgrund seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie. So war es auch er, der entscheidend den Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Survival_of_the_Fittest">Survival of the Fittest</a>, also das Überleben der bestangepassten Individuen, geprägt hat. <a href="http://www.last.fm/music/The+Low+Anthem">The Low Anthem</a> aus dem amerikanischen Rhode Island blicken auf die Welt und sehen, wie heute viel Negatives ausgerechnet von denjenigen ausgeht, die sich am besten angepasst zu haben scheinen. &#8220;Life is cold and formless&#8221;, das Darwin’schen System droht ihrer Meinung nach zu scheitern. Grund genug sich also zu fragen, wo &#8220;Charlie Darwin&#8221; heute bloß steckt:</p>
<blockquote>
<div>Oh my God, Charlie Darwin where are you now?</div>
</blockquote>
<p><span id="more-1056"></span>Genau genommen stellen sich The Low Anthem diese Frage nicht in der hier verlinkten Nummer &#8220;Charlie Darwin&#8221;, sondern in einer das Album <a href="http://www.last.fm/music/The+Low+Anthem/Oh+My+God%2C+Charlie+Darwin">Oh my God, Charlie Darwin</a> abschließenden Reprise mit dem bezeichnenden Titel &#8220;OMGCD&#8221;. Die Reprise ergänzt &#8220;Charlie Darwin&#8221; somit entscheidend, denn während der Titeltrack schwermütig beschreibt, wie von Kriegen profitiert und die Zukunft aller leichtsinnig aufs Spiel gesetzt wird, ermutigt &#8220;OMGCD&#8221; in folkig beschwingten Arrangements schlichtweg jeden Einzelnen dazu, sein sprichwörtlich Bestes zu geben.</p>
<p>Charlie Darwin:</p>
<blockquote>
<div>And who could heed the words of Charlie Darwin?</div>
<div>The lords of war just profit from decay</div>
<div>and trade their children’s promise for the jingle</div>
<div>the way we trade our hard earned time for pay</div>
</blockquote>
<p>OMGCD:</p>
<blockquote>
<div>Just do your job and I’ll do mine.</div>
<div>I’ll do my best to hold the line,</div>
<div>I’ll do my best like Charlie says.</div>
<div>You don’t eat here, you’re not to sleep, you hold the line</div>
</blockquote>
<p>The Low Anthem haben für die Missstände, von denen sie erzählen, keine direkten Lösungen parat. Dennoch schwingt Zuversicht mit, denn aus &#8220;Charlie Darwin&#8221;, beiden Versionen, geht der Wunsch nach Gemeinschaft, Zusammenhalt und Rücksichtnahme hervor und lässt so die Hoffnung entstehen, dass manches irgendwann besser werden könnte. Aber ob sich das mal wird bewahrheiten können?</p>
<p>The Low Anthem spielen übrigens gemeinsam mit <a href="http://www.last.fm/music/The+Head+And+The+Heart">The Head and the Heart</a> am kommenden <a href="http://www.last.fm/event/1764892+The+Low+Anthem+at+Flex+on+27+March+2011">Sonntag, 27. März im Wiener Flex</a>. Wir freuen uns darauf!</p>
 <!-- WP Biographia v3.3.2 -->
<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:&#97;lex&#97;&#110;&#100;&#101;r&#46;gew&#101;ss&#108;e&#114;&#64;gm&#97;&#105;l&#46;&#99;om" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		</item>
		<item>
		<title>Hin und her gerissen mit Christian Kjellvander. Two Souls</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 13:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Song]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Americana]]></category>
		<category><![CDATA[Songs ohne Strophen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=M0q7Oz3-BkM"><img src="http://img.youtube.com/vi/M0q7Oz3-BkM/0.jpg" width="300px" /></a><br />Eigentlich sollte auf the death cat wegen dieser Nummer von Christian Kjellvander eine eigene Kategorie mit dem bezeichnenden Namen &#8220;Songs ohne Strophen&#8221; eingeführt werden. Nun ja, vorerst ist es nur ein Tag geworden. Warum das Ganze? &#8220;Two Souls&#8221; ist das perfekte Beispiel für einen Song, der im Grunde nur aus seinem Refrain besteht. In Wahrheit...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=M0q7Oz3-BkM"><img src="http://img.youtube.com/vi/M0q7Oz3-BkM/0.jpg" width="300px" /></a><br /><p>Eigentlich sollte auf the death cat wegen dieser Nummer von <a href="http://www.last.fm/music/Christian+Kjellvander">Christian Kjellvander</a> eine eigene Kategorie mit dem bezeichnenden Namen &#8220;Songs ohne Strophen&#8221; eingeführt werden. Nun ja, vorerst ist es <a href="/tag/songs-ohne-strophen/">nur ein Tag</a> geworden. Warum das Ganze? &#8220;Two Souls&#8221; ist das perfekte Beispiel für einen Song, der im Grunde nur aus seinem Refrain besteht. In Wahrheit besteht er natürlich aus mehr, aber alles rund um diesen Refrain &#8211; Intro, Strophen, Bridge &#8211; scheinen nur Sprungbretter für den Refrain zu sein, die immer wieder mit Anlauf genommen werden. Dennoch funktioniert &#8220;Two Souls&#8221;. Der Refrain alleine reicht tatsächlich für &#8220;Repeat&#8221; aus. Aber wäre nicht noch mehr drinnen gewesen?</p>
<p><span id="more-994"></span></p>
<blockquote><p>I&#8217;ve got one hand reaching for heaven<br />
and the other one is dragging in the dirt.<br />
And I&#8217;ve got two souls, one&#8217;s gonna love you<br />
and the other one is gonna cause you hurt</p></blockquote>
<p>Mit diesen Worten spricht Kjellvander vielen aus der Seele. Es geht um das hin- und hergerissen sein zwischen Fronten. Etwas also, was viele in der heutigen Zeit erleben und dem sich viele &#8211; oft auch machtlos &#8211; ausgesetzt fühlen. Der Singer/Songwriter aus Schweden stellt das überraschend gut auch in seinem Video dar, welches anfänglich wie ein zu bemühter Horrorclip wirkt. Bei näherer Betrachtung ist es aber eine kunstvolle Inszenierung des im Refrain und diesem Absatz beschriebenen Gefühlszustands. Wären da nur nicht diese Strophen &#8230;</p>
<p>In den Strophen von &#8220;Two Souls&#8221; umschreibt Kjellvander Augen als Smaragde und singt davon, dass er am liebsten in den Armen seiner Liebe sterben würde. Es ist ein stilistisch größerer Bruch, als man anfangs vermutet, da man zunächst noch beschäftigt ist, den Refrain zu verarbeiten und über diesen zu reflektieren. Erst danach bekommen die Strophen jenen Raum, den sie brauchen, um in ihrer inhaltlichen Oberflächlichkeit zu enttäuschen. Auch wenn der Refrain die Strophen nicht braucht, um seine Botschaft zu vermitteln, so hat es Kjellvander doch definitiv verabsäumt, die Botschaft des Refrains zu verstärken. Absurd daran: dennoch &#8220;Repeat&#8221;. Möglicherweise ist es aber genau das, was einen &#8220;Song ohne Strophen&#8221; ausmacht.</p>
<p>Kennt ihr ähnlich gestrickte Songs, deren Strophen belanglos, wenn nicht störend gegenüber markanten Refrains erscheinen?</p>
 <!-- WP Biographia v3.3.2 -->
<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:a&#108;&#101;xa&#110;&#100;e&#114;&#46;g&#101;w&#101;s&#115;&#108;&#101;&#114;&#64;&#103;m&#97;&#105;&#108;.c&#111;m" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>Holmes fragen: Have I Told You Lately That I Loathe You? Nein, hoffentlich nicht!</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 15:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Americana]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/02/cover_holmes_have-I-told-you-lately-that-I-loathe-you-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD Cover: &quot;Have I Told You Lately That I Loathe You&quot; von Holmes" /><br />Man muss hier schon genau im Wörterbuch nachschlagen, möchte man die Anspielung auf den Klassiker &#8220;Have I Told You Lately That I Love You&#8221; verstehen (sei es nun jener von Scotty Wiseman oder Rod Stewart). &#8220;To loathe&#8221; ist kein alltägliches englisches Verb und kann am ehesten mit &#8220;hassen&#8221; oder &#8220;verabscheuen&#8221; übersetzt werden. Eine heftige Aussage prangt...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/02/cover_holmes_have-I-told-you-lately-that-I-loathe-you-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD Cover: &quot;Have I Told You Lately That I Loathe You&quot; von Holmes" /><br /><p>Man muss hier schon genau im Wörterbuch nachschlagen, möchte man die Anspielung auf den Klassiker &#8220;Have I Told You Lately That I Love You&#8221; verstehen (sei es nun jener von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Scotty_Wiseman">Scotty Wiseman</a> oder <a href="http://www.last.fm/music/Rod+Stewart">Rod Stewart</a>). &#8220;To loathe&#8221; ist kein alltägliches englisches Verb und kann am ehesten mit &#8220;hassen&#8221; oder &#8220;verabscheuen&#8221; übersetzt werden. Eine heftige Aussage prangt hier also vom neutral gehaltenen Cover des aktuellen Albums <a href="http://www.lastfm.de/music/Holmes/Have+I+Told+You+Lately+That+I+Loathe+You">Have I Told You Lately That I Loathe You</a> der schwedischen Band <a href="http://www.lastfm.de/music/Holmes">Holmes</a>. Aber welche Geschichte erzählen uns die elf Nummern?</p>
<p><span id="more-913"></span></p>
<p>Gleich vorweg: Holmes Geschichte erzählt von keiner Begebenheit, die einen solchen Albumtitel erklären würde. Es wird nicht die letzte Trennung besungen oder von der aktuellen, unerwiderten Liebe erzählt. Der klassische Aufbau einer Geschichte &#8211; die behutsame Einführung, der Höhepunkt und das auflösende Ende &#8211; werden dem Hörer nicht in Form der Lyrics erzählt, nein, sie werden ihm musikalisch präsentiert. So sind es vielmehr die durch die Musik vermittelten Stimmungen, welche die Geschichten erzählen und den roten Faden spannen. Stimmungen, hervorgerufen durch Unsicherheit, Hilflosigkeit, Angst, Sehnsucht und Hoffnung. Beinahe jede der elf Nummern hat ihren eigenen Charakter, jede Nummer wird somit zum eigenen Charakter.</p>
<p>Wenn der Opener &#8220;True Lies&#8221; mit reduzierten Klaviertönen &#8220;Have I Told You Lately That I Loathe You&#8221; eröffnet, sich schnell aber mit Gitarre und Harmonika bereichert, erinnert dieser im Vergleich mit einer Geschichte an die vorbereitende Einführung, da er früh dem Album seine markantesten Eigenschaften gibt und es in eine entscheidende Richtung lenkt. &#8220;Voices and Vices&#8221; klingt dagegen wie eine erste Rückblende, eine Erinnerung an vergangene, bessere Zeiten. Als Höhepunkt fungiert &#8220;The Strangest Calm&#8221;, der mithilfe seines Wegbereiters &#8220;Malysz&#8221; quasi das „loathe“ der Geschichte erklärt. Wir erleben mit &#8220;46&#8221; eine bedrückte Reflexion und mit &#8220;Olis&#8221; ein paar Minuten des Durchatmens. Das Ende der Geschichte wird mit &#8220;Blod&#8221; eingeleitet und findet in &#8220;Breathing&#8221; ihr finales, elegisches Ende, dem es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen gibt. Holmes haben ihre Geschichte erzählt und dabei nichts Entscheidendes ausgelassen. Vielmehr noch, denn die Geschichte überzeugt und es gelingt ihr, den Hörer durch ein verständliches und darum ergreifendes Wechselbad der Gefühle zu führen. Auch als Hörer hadert man mit dem Jetzt, bereut und trauert über Vergangenes und hofft auf Zukünftiges, wenn es am Ende in &#8220;Breathing&#8221; heißt:</p>
<blockquote><p>And I let it all go, my fears and pride.<br />
To try to keep breathing!</p></blockquote>
<p>Ein letztes Mal holen nach diesen Zeilen die Gitarren aus, intensiver als je zuvor auf diesem Album. Ganz so, als würden sie zu guter Letzt doch noch um ihr gutes Ende Bescheid wissen. Erst nach Minuten verstummen sie. Einen Hidden Track gibt es nicht, die Geschichte hat ihr Ende gefunden, Platz für eine neue wurde geschaffen.</p>
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<p>Grund zur Freude: Holmes gastieren <a href="http://www.last.fm/event/1747415+Holmes+at+Arena+DreiRaum+on+18+May+2011">am 18. Mai 2011 in der Arena (DreiRaum)</a>.</p>
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