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	<title>the death cat, independent music re/viewed &#187; Shuffler.fm</title>
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		<title>Civilian. Das Donnerwetter von Wye Oak!</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 21:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mssm8Ml5sOo"><img src="http://img.youtube.com/vi/Mssm8Ml5sOo/0.jpg" width="300px" /></a><br />Frau/Mann-Bands erfreuten sich zuletzt ja einer gewissen Beliebtheit. Besonders dann, wenn ihre Musik aus solidem Songwriting, Stimmen, die sich wunderbar aneinander schmiegen und folkig, akustischer Instrumentierung bestehen. Diesem Muster folgend, lässt auch kommerzieller Erfolg nicht lange auf sich warten &#8211; siehe zum Beispiel She and Him und Angus and Julia Stone. Auch Wye Oak aus...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mssm8Ml5sOo"><img src="http://img.youtube.com/vi/Mssm8Ml5sOo/0.jpg" width="300px" /></a><br /><p>Frau/Mann-Bands erfreuten sich zuletzt ja einer gewissen Beliebtheit. Besonders dann, wenn ihre Musik aus solidem Songwriting, Stimmen, die sich wunderbar aneinander schmiegen und folkig, akustischer Instrumentierung bestehen. Diesem Muster folgend, lässt auch kommerzieller Erfolg nicht lange auf sich warten &#8211; siehe zum Beispiel <a href="http://www.last.fm/music/She%2B%2526%2BHim">She and Him</a> und <a href="http://www.last.fm/music/Angus+and+Julia+Stone">Angus and Julia Stone</a>. Auch <a href="http://www.last.fm/music/Wye+Oak">Wye Oak</a> aus dem amerikanischen Maryland sind eine dieser Frau/Mann-Bands, gehen aber seit Jahren einen eigenen musikalischen Weg. Gemeinhin wird das dann auch schon mal als &#8220;21st Century Folk&#8221; bezeichnet. Wie das klingen soll, zeigt uns mit &#8220;Civilian&#8221; der Titeltrack des aktuellen Albums. Und wie das live klingen soll, erfahren wir am kommenden Sonntag auf der Bühne im <a href="http://chelsea.co.at">Chelsea Wien</a>!</p>
<p><span id="more-1427"></span>Im März dieses Jahres erschien mit Civilian das bereits dritte Album in der fünfjährigen Bandgeschichte der beiden Multiinstrumentalisten Jenn Wasner und Andy Stack, die ihre Band nach dem State Tree von Maryland, der Wye Oak, benannt haben. Wohl auch deshalb, um die legendäre amerikanische Weiß-Eiche in bleibender Erinnerung zu behalten, denn die Wye Oak wurde am 6. Juni 2002, also nicht lange vor Gründung der Band, durch ein Gewitter zerstört. Noch heute <a href="http://wyeoakmusic.portmerch.com/stores/product.php?productid=17697">zieren Naturmotive viele Merchandising Artikel</a> der Band.</p>
<p>So wie Wye Oak als Band keinen Mustern folgt, so macht das mit &#8220;Civilian&#8221; auch ihre Musik nicht. Anfangs zwar bereits verstärkt, aber noch reduziert instrumentiert, klingt alles schnell so, als stünden Wye Oak unter Spannung; so, als würde &#8220;Civilian&#8221; kurz vor der Explosion stehen &#8211; und so ist es dann auch. Die letzte Minute ist geprägt von der Wucht einer Gitarrenwand. Es sind gewissermaßen Blitz und Donner, die wohl immer Begleiter von Wye Oak bleiben werden.</p>
<blockquote><p>We won&#8217;t admit this to ourselves often, but the way we play live is based on loud-quiet breaks, super-huge jumps in volume and distortion. Sometimes it&#8217;s really important to explode with huge amounts of volume. Whether it&#8217;s out of a creative impulse, or just an angry one where it&#8217;s like, &#8220;Hey everyone, look over here!&#8221;</p></blockquote>
<p>So das ehrliche Eingeständnis von Andy Stack. Wir akzeptieren es mit einem Augenzwinkern. Und sind gespannt auf das Donnerwetter am Sonntag!</p>
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<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:al&#101;x&#97;&#110;&#100;&#101;&#114;.g&#101;we&#115;s&#108;er&#64;&#103;&#109;ai&#108;.c&#111;m" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>The Stranger von Lord Huron. Und es kommen sogar Elefanten vor!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 11:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Song]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Shuffler.fm]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=4oVsdiPTsv8"><img src="http://img.youtube.com/vi/4oVsdiPTsv8/0.jpg" width="300px" /></a><br />Das Cover von Mighty, der zweiten EP von Lord Huron, ist ja eigentlich schon ein wenig kitschig illustriert. Dabei ist das märchenhaft anmutende Bild des Elefanten, der sich fast majestätisch im Sonnenuntergang aus der Brandung erhebt, Teil jener Geschichte, die uns vom Amerikaner Ben Schneider in &#8220;The Stranger&#8221; erzählt wird. Als Lord Huron ist er...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=4oVsdiPTsv8"><img src="http://img.youtube.com/vi/4oVsdiPTsv8/0.jpg" width="300px" /></a><br /><p>Das Cover von <a href="http://www.last.fm/music/Lord+Huron/Mighty">Mighty</a>, der zweiten EP von <a href="http://www.last.fm/music/Lord+Huron">Lord Huron</a>, ist ja eigentlich schon ein wenig kitschig illustriert. Dabei ist das <a href="http://lordhuron.bandcamp.com/album/mighty-ep">märchenhaft anmutende Bild des Elefanten</a>, der sich fast majestätisch im Sonnenuntergang aus der Brandung erhebt, Teil jener Geschichte, die uns vom Amerikaner Ben Schneider in &#8220;The Stranger&#8221; erzählt wird. Als Lord Huron ist er nämlich jemand Fremden begegnet. Oder etwas Fremden. Je nachdem.</p>
<p><span id="more-1351"></span>Betrachtet man das Cover von &#8220;Mighty&#8221;, liest die Lyrics zu &#8220;The Stranger&#8221; und mit Lord Huron das nach Rollenspieler klingende Pseudonym des Künstlers, dann wird eines schnell klar: Hier geht es um mehr als nur Musik! Es geht auch um Botschaften, die auf den ersten Blick vielleicht &#8220;strange&#8221;, aber doch schön verpackt sind &#8211; ungemein subtil können sie dadurch wirken.</p>
<blockquote><p>I can&#8217;t trust anyone or anything these days,<br />
if you are who you say you are then show your face.<br />
You came out of the ocean like you came out of a dream.<br />
Your voice, it sounds familiar but you are not what you seem.<br />
All your words of comfort cannot take away my doubt.<br />
I&#8217;ve decided if it kills me I&#8217;ll find out what you&#8217;re about.<br />
I can&#8217;t trust anyone or anything these days<br />
but I know what you want and why.<br />
Of all the strangers you&#8217;re the strangest that I&#8217;ve seen.</p></blockquote>
<p>Anyone or Anything. Lord Huron erzählt von seiner Begegnung mit etwas oder jemand Fremden. Er wird von dieser Begegnung herausgefordert und zweifelt an dem, was er sieht und hört. Wir alle haben in unserem Leben wohl etwas, was uns fremd (geworden) und nicht (mehr) vertraut ist. Wie gehen wir damit um? Fordert uns das Fremde heraus oder verleitet es uns zum Stillstand?</p>
<p>Ach ja! Und musikalisch? Da erweitert Schneider den bewährten Klang folkiger Gitarren mit jenem unterschiedlicher Rhythmusinstrumente, die an ferne, sonnige Inseln erinnern. Unter all dem klingt seine Stimme hervor, die sich nie bedeckt, aber stets gefühlvoll im Hintergrund hält. Das wird dann schon mal mit <a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=130810121">Fleet Foxes, die zu lange in der Sonne gesessen sind</a>, verglichen. Entscheidender aber als jede Stilrichtung oder jeder Vergleich ist das, was Lord Huron in &#8220;The Stranger&#8221; schon nach wenigen Takten gelingt. Das erinnert nämlich stark an &#8230; <a href="http://thedeathcat.com/2010/12/18/carousel-freifahrt-dank-iron-and-wine/">aber da ist eine andere Geschichte!</a></p>
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<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:a&#108;e&#120;a&#110;&#100;er.gewe&#115;&#115;l&#101;r&#64;&#103;&#109;&#97;il&#46;&#99;&#111;&#109;" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>Mit nur vier Songs zu Mumford &amp; Sons. Matthew And The Atlas reisen To The North!</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 15:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Americana]]></category>
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		<description><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/04/cover-matthew_and_the_atlas-to_the_north-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD-Cover &quot;To The North&quot; von Matthew And The Atlas" /><br />Es ist wohl wieder so eine Geschichte, wie sie vor wenigen Jahren noch nicht hätte geschrieben werden können. Heute aber, im Jahr 2011 und in Zeiten medialer Vernetzung, welche für Musiker mittlerweile unersetzliche Dienste wie Bandcamp, SoundCloud oder natürlich YouTube hervorgebracht hat, kann einer Band eine EP mit gerade mal vier Songs und die Gunst...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/04/cover-matthew_and_the_atlas-to_the_north-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD-Cover &quot;To The North&quot; von Matthew And The Atlas" /><br /><p>Es ist wohl wieder so eine Geschichte, wie sie vor wenigen Jahren noch nicht hätte geschrieben werden können. Heute aber, im Jahr 2011 und in Zeiten medialer Vernetzung, welche für Musiker mittlerweile unersetzliche Dienste wie <a href="http://bandcamp.com">Bandcamp</a>, <a href="http://soundcloud.com">SoundCloud</a> oder natürlich <a href="http://www.youtube.com">YouTube</a> hervorgebracht hat, kann einer Band eine EP mit gerade mal vier Songs und die Gunst der Stunde genügen, um so viel Aufmerksamkeit zu erzeugen, dass man kurze Zeit später mit keinen Geringeren als den Herren von <a href="http://www.last.fm/music/Mumford%2B%2526%2BSons">Mumford &amp; Sons</a> <a href="http://www.myspace.com/matthewandtheatlas/shows">auf Tour gehen darf</a>. Ein Kunststück, welches zuletzt der englischen Formation <a href="http://www.last.fm/music/Matthew+and+the+Atlas">Matthew And The Atlas</a> gelang. In ihrem Repertoire: Unter anderem die EP <a href="http://www.last.fm/music/Matthew+and+the+Atlas/To+The+North+EP">To The North</a>, die das aufstrebende &#8220;Americana&#8221;-Genre in Perfektion interpretiert.</p>
<p><span id="more-1326"></span>Ein Lagerfeuer. Die Vorstellung von diesem sich über Jahrhunderte bewährten Inbegriff für Ursprünglichkeit und Einfachheit kann dabei helfen, das Genre &#8220;Americana&#8221; und somit die Musik von Matthew And The Atlas einzuordnen. Es wird mit Händen geklatscht, mit Füßen gestampft, jedes erdenkliche Saiteninstrument gezückt; mehrstimmig werden Geschichten gesungen. Die Idylle ist wahrlich greifbar und wird zur aufflackernden Erinnerung aus der Kindheit. Als Matthew Hegarty und seine vier Musikerfreunde vor zwei Jahren die wenigen Songs von &#8220;To The North&#8221; in einem Londoner Studio aufnahmen, wurde derart geschickt mit dem uns bekannten Feuer gespielt, dass dem traditionellen &#8220;Americana&#8221;-Genre gewissermaßen eine Läuterung widerfahren ist. Die besten Elemente des Genres blieben übrig und wurden mit durchdachten, zeitgemäßen Arrangements kombiniert, so dass man mit jeder Minute an das Lagerfeuer erinnert wird, ohne aber beißenden Rauch in der Nase als unangenehm zu empfinden. Einziger Wermutstropfen: das Feuer erlischt gar schnell, dem Hörvergnügen von Matthew And The Atlas ist man leider viel zu kurz ausgesetzt! Die Begeisterung rund um den Opener &#8220;I Will Remain&#8221; ist noch nicht verflogen, da verklingt nach 15 Minuten mit &#8220;In Winter&#8221; bereits der letzte Akkord von &#8220;To The North&#8221;. Dazwischen erlebt man das reduziert arrangierte, quasi naturbelassene &#8220;Veins Of Your History&#8221; und mit &#8220;Within The Rose&#8221; den balladesken Höhepunkt der EP. Romantik darf am Lagerfeuer natürlich nicht fehlen und wenn sich die Stimme von Hegarty gemeinsam mit jener von Lindsay West, die zusätzlich am Klavier unterstützt, übereinander legt, erinnert das schon mal an die besten Momente eines <a href="http://www.last.fm/music/William+Fitzsimmons">William Fitzsimmons</a>. Dem Händchenhalten unterm Sternenhimmel ist man dann schon recht nah. Und das finden wir ja alle so richtig schön.</p>
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<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:&#97;l&#101;&#120;&#97;n&#100;e&#114;&#46;g&#101;&#119;&#101;s&#115;ler&#64;gma&#105;&#108;.c&#111;&#109;" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>Auf der Suche nach dem richtigen Genre. Loch Lomond und Little Me Will Start A Storm</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 22:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Chamber Pop]]></category>
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		<description><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/cover_loch-lomond_little-me-will-start-a-storm-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD Cover: &quot;Little Me Will Start A Storm&quot; von Loch Lomond" /><br />Es wird kaum eine Rezension geschrieben, in der nicht auf das außergewöhnliche Genre hingewiesen wird, welches Loch Lomond mit ihrem Letztwerk Little Me Will Start A Storm besetzen: Chamber Pop! Chamber Pop? Man würde wohl eher einen Bandnamen dahinter vermuten. Was hat es mit diesem Genre, Loch Lomond und deren Album wirklich auf sich? Beim...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/03/cover_loch-lomond_little-me-will-start-a-storm-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CD Cover: &quot;Little Me Will Start A Storm&quot; von Loch Lomond" /><br /><p>Es wird kaum eine Rezension geschrieben, in der nicht auf das außergewöhnliche Genre hingewiesen wird, welches <a href="http://www.last.fm/music/Loch+Lomond">Loch Lomond</a> mit ihrem Letztwerk <a href="http://www.last.fm/music/Loch+Lomond/Little+Me+Will+Start+A+Storm">Little Me Will Start A Storm</a> besetzen: Chamber Pop! Chamber Pop? Man würde wohl eher einen Bandnamen dahinter vermuten. Was hat es mit diesem Genre, Loch Lomond und deren Album wirklich auf sich?</p>
<p><span id="more-1011"></span>Beim Chamber Pop, ins Deutsche wohl am ehesten als Kammerpop zu übersetzen, steht vielfältige und unverfälschte Instrumentierung im Mittelpunkt. So ist es nicht unüblich, dass neben der bewährten Band-Instrumentierung Klavier, Gitarre, Bass und Schlagwerk auch mit Vibraphon, Ukulele, Melodica, Klarinette, Banjo, Mandoline, Flöte und Glockenspiel, also einer Vielzahl außergewöhnlicher Instrumente, zu Werke gegangen wird. Das Ergebnis ist Musik, die man wohl schnell mit barocker Opulenz assoziiert. Nicht zuletzt bei den Amerikanern Loch Lomond, einer aktuell sechs Mann und Frau starken Gruppe aus Portland. Ihre Interpretationen des Chamber Pops beschert uns seit ihrem Bestehen das vierte, wiederum ausgezeichnete Album &#8220;Little Me Will Start A Storm&#8221;. Darin beispielsweise enthalten: Nummern wie &#8220;Elephants and Little Girls&#8221;!</p>
<div class="myvideotag" style="width: 480px;"><iframe width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/Lb6Dsv1d9zc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Hört man &#8220;Elephants and Little Girls&#8221; erstmals, so denkt man an eine feine Ballade. Besonnen, musikalisch sauber inszeniert. Hört man &#8220;Elephants and Little Girls&#8221; abermals, so erkennt man das gewisse Etwas, ohne dieses aber sonderlich begründen zu können. Hört man &#8220;Elephants and Little Girls&#8221; immer und immer wieder, wird man von Mal zu Mal neu belohnt mit der Entdeckung von Details, welche die knapp viereinhalb Minuten in sich bergen. Und genau diese Einladung zum Entdecken von Details ist wohl einer der Gründe, warum Loch Lomond mit &#8220;Little Me Will Start A Storm&#8221; zu überzeugen wissen.</p>
<p>Von der ersten Nummer an nehmen Loch Lomond den Hörer mit auf eine Reise durch musikalische Vielschichtigkeit und Abwechslung. All das aber nicht um der einzelnen Details wegen, sondern vielmehr wegen des wunderbaren Ganzen, welches aus ihnen entsteht. Neben dem bereits beschriebenen &#8220;Elephants and Little Girls&#8221;, quasi ein Paradebeispiel des Chamber Pop-Genres, resultiert dies in weitere Höhepunkte wie &#8220;Blood Bank&#8221; oder dem elegischen &#8220;Earth Has Moved Again&#8221;. Dabei beeindruckt immer wieder neu, wie gut die sechs Bandmitglieder von Loch Lomond miteinander harmonieren. Jeder hat seinen Platz, jeder wartet auf seinen Einsatz. &#8220;Little Me Will Start A Storm&#8221; ist Teamarbeit in Perfektion. Und das merkt man mit jedem Moment.</p>
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<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:a&#108;&#101;&#120;an&#100;e&#114;&#46;&#103;e&#119;e&#115;sler&#64;g&#109;a&#105;&#108;&#46;c&#111;&#109;" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>Consider The Ravens. Über Dustin Kensrue und die wundersamen Raben</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 12:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Song]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=geNhRaiZG_k"><img src="http://img.youtube.com/vi/geNhRaiZG_k/0.jpg" width="300px" /></a><br />Schnell, bevor es nicht mehr da ist. Das Gefühl Musik zu hören bei der man sich denkt: &#8220;Genau das ist es! So würde es klingen, könnte Musik jetzt direkt von mir kommen!&#8221;. Zuletzt so gedacht bei Dustin Kensrues Consider the Ravens. Unlängst wurde uns Shuffler empfohlen. Ein Online-Service, welcher die Musikempfehlungen diversester Musik-Blogs aggregiert und...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=geNhRaiZG_k"><img src="http://img.youtube.com/vi/geNhRaiZG_k/0.jpg" width="300px" /></a><br /><p>Schnell, bevor es nicht mehr da ist. Das Gefühl Musik zu hören bei der man sich denkt: &#8220;Genau das ist es! So würde es klingen, könnte Musik jetzt direkt von mir kommen!&#8221;. Zuletzt so gedacht bei <a href="http://www.last.fm/music/Dustin+Kensrue">Dustin Kensrues</a> Consider the Ravens.</p>
<p><span id="more-745"></span>Unlängst wurde uns <a href="http://shuffler.fm">Shuffler</a> empfohlen. Ein Online-Service, welcher die Musikempfehlungen diversester Musik-Blogs aggregiert und daraus eine nach Genre wählbare Jukebox erstellt. Die Musikempfehlungen werden dabei aber nicht losgelöst von den Blogs betrachtet, sondern bleiben in deren Kontext stehen. Shuffler springt tatsächlich von Blog-Post zu Blog-Post und so lernt man als Hörer nicht nur neue Musik, sondern auch neue Blogs kennen. the death cat fällt bei shuffler.fm leider durch, weil wir aus gestalterischen Gründen fast ausschließlich auf YouTube-Videos und nicht auf native Audio-Formate verlinken. Dennoch sind wir Nutznießer dieses Services, denn Dustin Kensrue hauchte beim erstmaligen Shuffeln schon nach wenigen Minuten über den Blog <a href="http://notjustnoise.tumblr.com/post/2827268183/dustin-kensrue-consider-the-ravens">Not Just Noise</a> durch unsere Kopfhörer. Und wie. Sofort wurde innegehalten und zurückgesprungen!</p>
<p>Anfangs plätschert Consider the Ravens, begünstigt durch die Lagerfeuerinstrumentierung, noch unscheinbar dahin. Der Text über Rechnungen und Steuereintreiber ist gar zu plastisch, das Feuer prasselt. Doch bevor dieser Schein trügen kann, setzt der Refrain erstmals ein und man versteht, worauf Kensrue hinaus will. Wir als Hörer begleiten seine Hoffnungsschimmer, begründet in seinem Glauben, und davon dürfen auch wir profitieren. Spätestens beim Refrain ändert sich auch die Vorstellung in unserem Kopf, Kensrue sitze an einem Lagerfeuer. Es wird deutlich, dass es um mehr geht, um etwas viel Größeres: nämlich um die Erkenntnis, in schwierigen Zeiten doch immer wieder Zuflucht, Geborgenheit und Sicherheit zu finden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Between the river and the ravens I&#8217;m fed,<br />
between oblivion and the blazes I&#8217;m led.<br />
So father give me faith, providence and grace.<br />
Between the river and ravens I&#8217;m fed,<br />
sweet deliver, oh you lift up my head<br />
and lead me in your way&#8221;</p></blockquote>
<p>Aussage und Intention dieser Worte machen einen Gottbezug unverkennbar. Ob man diesen nun teilt oder nicht, ist zweitrangig, denn während des Lieds geht es um den Künstler selbst &#8211; und man glaubt alleine seinen Erfahrungen. Man nimmt ihm das Gefühl ab, zwischen Raben, einer eher trostlosen Situation, doch mit Essen versorgt worden zu sein. Kensrue verwendet hier und im Rest der Nummer ungemein subtil biblische Bilder. Das titelgebende Bild der Raben kennt man beispielsweise vom Propheten Elija, der auf einer seiner Reisen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elija#Tanach">von Raben ernährt</a> wird.</p>
<p>Nummern wie diese sind rar. Voll mit interessanten Details, die zum Wiederanhören und zum Entdecken einladen und zum Nachdenken anregen. Auch auf Kensrues Album <a href="http://www.last.fm/music/Dustin+Kensrue/Please+Come+Home">Please Come Home </a>findet sich kaum etwas Vergleichbares. Ich für meinen Teil bin aber froh, zumindest dieses eine Lied darauf gefunden zu haben.</p>
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<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/58773c86321be6b2116b344adb848745?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Alexander </h3><p>Alexander schreibt am liebsten über die neuesten Entdeckungen aus den Genres Folk und Instrumental.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:&#97;le&#120;and&#101;r&#46;&#103;&#101;w&#101;&#115;&#115;&#108;&#101;r&#64;gm&#97;&#105;l.com" target="_self" title="Send Alexander  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.ohneworte.net" target="_self" title="Alexander  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/ohneworte" target="_self" title="Alexander  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://facebook.com/alexander.gewessler" target="_self" title="Alexander  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="https://plus.google.com/u/0/115471714077497030686" target="_self" title="Alexander  On Google+" class="wp-biographia-link-text">Google+</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/alexander-gewessler/" target="_self" title="More Posts By Alexander " class="wp-biographia-link-text">More Posts (109)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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