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	<title>the death cat, independent music re/viewed &#187; Michael</title>
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		<title>Unterkühlt &amp; Analog &#8211; &#8220;Minimal/Cold Wave&#8221; in Wien</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 15:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/07/minimal_elektronik-300x300.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="minimal_elektronik" /><br />Das ein musikalisches Schubladendenken eher hinderlich ist, wird den meisten Menschen schon bei der Antwort auf die meist nebensächliche Frage nach der &#8220;Lieblings-Musikrichtung&#8221; klar. Der Versuch in dem Moment mit Bandnamen um sich zu werfen ist auch nur dann erfolgreich, wenn der Gegenüber die gleiche oder zumindest ähnliche musikalische &#8220;Grund-Ausbildung&#8221; hat, wie man selbst. Andererseits...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/07/minimal_elektronik-300x300.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="minimal_elektronik" /><br /><div>
<p>Das ein musikalisches Schubladendenken eher hinderlich ist, wird den meisten Menschen schon bei der Antwort auf die meist nebensächliche Frage nach der &#8220;Lieblings-Musikrichtung&#8221; klar. Der Versuch in dem Moment mit Bandnamen um sich zu werfen ist auch nur dann erfolgreich, wenn der Gegenüber die gleiche oder zumindest ähnliche musikalische &#8220;Grund-Ausbildung&#8221; hat, wie man selbst. Andererseits greift man dann zurück auf fast mathematische Formeln und Vergleiche, wie &#8220;klingt wie x mit y vor z Jahren, nur besser&#8221;. Und von den Menschen, die mit Genre Obergriffen, wie &#8220;Rock&#8221; oder &#8220;Gothic&#8221; (sic!) um sich werfen, will man meist sowieso keine näheren Informationen zu (musikalischen) Vorlieben haben.</p>
<p><span id="more-1546"></span></p>
<p>&#8220;Minimal Wave&#8221; ist einer dieser Genre Bezeichnungen, die bis vor ein paar Jahren noch überhaupt nicht existierte, obwohl es die Musik und die Bands, die sich in dieser Schublade verstecken, schon bereits seit Ende der 70er Jahre gibt. Wollte man sich vor 2000 einem anderen Menschen verständlich machen, sprach man meist von New Wave, Minimal Synth, Synthpunk/pop, Angstpop oder Coldwave; alles Bezeichnungen, die einzeln unterschiedlicher nicht sein könnten, doch alle einem ähnlichen Prinzip folgen, in Instrumentierung und Stilisierung:</p>
<blockquote><p>&#8220;genre (..) which focuses on electronic, pre-MIDI instrumentation and themes of sincere, rather than ironic, detachment&#8221;</p></blockquote>
<p>(laut <a title="http://en.wikipedia.org/wiki/Minimal_Wave" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Minimal_Wave">Wikipedia</a>).</p>
<p>Mitte 2005 gründet dann <a title="http://en.wikipedia.org/wiki/Veronica_Vasicka" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Veronica_Vasicka">Veronica Vasicka</a> in New York ein privates Platten-Label unter eben jenem Namen &#8220;Minimal Wave&#8221; und veröffentlicht Compilations und Reissues von Bands aus den späten Siebzigern, frühen Achtzigern. Ihre Radio Show <a title="http://www.eastvillageradio.com/shows/minimalwave/" href="http://www.eastvillageradio.com/shows/minimalwave/">Minimal Elektronik Plus</a>, die auf ihrem mitbegründeten Radiosender <a title="http://www.eastvillageradio.com/" href="http://www.eastvillageradio.com/">East Village Radio</a> läuft, diente als Hintergrund und hatte schon Jahre vor der Label-Gründung unter Fans dieser Art von Musik einen gewissen Kultstatus.</p>
<p>&#8220;<em>(..) quietschende, fiepende, blubbernde und schraubende Sounds analoger Synthesizer</em>&#8221; schreibt <a title="http://www.minimal-elektronik.de" href="http://www.minimal-elektronik.de" target="_blank">minimal-elektronik.de</a> auf ihrer Website über die &#8220;effektiven, unterkühlt-analogen&#8221; Songs. Alles ist handgemacht, keine MIDI Geräte, keine Computer; die Musik kommt aus analogen Synthesizern, Drumcomputern, ab und zu hallende Gitarren. Ein, für ihre Zeit, futuristischer Sound, deren (sehr von einem Lebensgefühl der Achtziger geprägten) Texte auch heute noch Bedeutung haben. (Eine sehr empfehlenswerte Einleitung zum Thema &#8220;Minimal Elektronik&#8221; ist auf der Seite <a title="http://www.minimal-elektronik.de/deutsch/black1.htm" href="http://www.minimal-elektronik.de/deutsch/black1.htm" target="_blank">minimal-elektronik.de</a> zu lesen).</p>
<p><a href="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/07/Guerre-froide-Demain-Berlin.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1557" title="Guerre froide-Demain Berlin" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/07/Guerre-froide-Demain-Berlin-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die vielen unterschiedlichen Ausprägungen, meist mit regionalem Hintergrund, machen die Musikrichtung umso interessanter. Vom fast klassischen Minimal Synth, ähnlich der Musik von frühen <a title="http://www.last.fm/music/Depeche+Mode" href="http://www.last.fm/music/Depeche+Mode">Human League</a> oder <a title="http://www.last.fm/music/Depeche+Mode" href="http://www.last.fm/music/Depeche+Mode">Depeche Mode</a> (man denke zb. an die erste Demo Aufnahme von <a title="http://www.youtube.com/watch?v=M1GU91WK3A8" href="http://www.youtube.com/watch?v=M1GU91WK3A8">Photographic</a>); über einem DIY Minimal Punk/Synth Punk, welcher in einer deutschen Version sehr an NDW erinnert aber mit der Spassfraktion von Nena oder Frl. Menke recht wenig gemein hat; bis hin zu Cold Wave, (welcher vor allem in Frankreich verbreitet war): Bands wie <a title="http://www.french-new-wave.com/artist.php?nom=Guerre+Froide" href="http://www.french-new-wave.com/artist.php?nom=Guerre+Froide" target="_blank">Guerre Froide</a>, <a title="http://www.french-new-wave.com/artist.php?id=27" href="http://www.french-new-wave.com/artist.php?id=27" target="_blank">Gestalt</a> oder <a title="http://www.french-new-wave.com/artist.php?id=4" href="http://www.french-new-wave.com/artist.php?id=4" target="_blank">Asylum Party</a>, welche mit ihren Gitarren und Synthesizern etwas an die Pornography Platte von <a title="http://www.last.fm/music/the%20cure" href="http://www.last.fm/music/the%20cure">The Cure</a> erinnern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>30 Jahre nach den ersten minimalen Experimenten solcher Bands, verbreitet auf Tapes, Bootlegs oder selbstgepresstem Vinyl, ist es dann sehr erfreulich zu sehen, dass diese Sparte wieder ein Publikum hat. Labels wie <a title="http://minimalwave.com/" href="http://minimalwave.com/">Minimal Wave </a>(US), <a title="http://www.wierdrecords.com/" href="http://www.wierdrecords.com/">Wierd</a> (US), <a title="http://www.mannequinmailorder.com/" href="http://www.mannequinmailorder.com/">Mannequin</a> (IT), <a title="http://www.wsdp.de/catalogue.htm" href="http://www.wsdp.de/catalogue.htm">WSDP</a> (D) oder <a title="http://www.vinyl-on-demand.com/" href="http://www.vinyl-on-demand.com/">Vinyl-On-Demand</a> (DE), welche dieses Material zusammentragen und veröffentlichen, machen es dem Publikum leichter neue/alte Bands aus dieser Ära (wieder) zu entdecken. Und natürlich gibt es die Gruppe von Plattensammlern, welche untereinander &#8220;Wunschlisten&#8221; austauschen und auf Ebay Platten von <a title="http://www.last.fm/music/transparent%20illusion" href="http://www.last.fm/music/transparent%20illusion">Transparent Illusio</a>n oder <a title="http://www.last.fm/music/L%27Aventure+Imaginaire" href="http://www.last.fm/music/L%27Aventure+Imaginaire">L&#8217;Aventure Imaginaire</a> um mehrere hundert Euro ersteigern.</p>
<p>Veranstaltungen und Parties, auf denen diese Art von Musik gespielt wird, sind da schon schwieriger zu finden; vor allem in Wien (bis natürlich auf die ein oder andere &#8220;schwarze&#8221; Party, auf der es gelegentlich Minimal-Synth zu hören gibt). Parties wie &#8220;Mind The Gap&#8221; oder <a title="http://dancefloor-tragedy.at.lv/" href="http://dancefloor-tragedy.at.lv/" target="_blank">Dancefloor Tragedy</a>, bei deren DJs man sich ohne Gefahr Songs von <a title="http://www.last.fm/music/absolute%20body%20control" href="http://www.last.fm/music/absolute%20body%20control" target="_blank">Absolute Body Control</a> oder <a title="http://www.last.fm/music/snowy%20red" href="http://www.last.fm/music/snowy%20red" target="_blank">Snow Red</a> wünschen konnte, existieren leider nicht mehr.</p>
<p><a href="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/07/xeno_oaklander_fluc.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1553" title="Xeno&amp;Oaklander at Fluc, Vienna" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2011/07/xeno_oaklander_fluc-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit ein paar Monaten gibt es in Wien allerdings eine Veranstaltungs-Reihe unter dem Namen <a title="Future Echo - Facebook" href="https://www.facebook.com/future.echo?sk=wall" target="_blank">Future Echo</a>, &#8220;<em>(which) reflects the past sound of the late &#8217;70s/early &#8217;80s DIY movement by showcasing MINIMAL SYNTH WAVE acts alongside visual and performance art</em>&#8220;. Die Veranstalter (rund um das <a title="http://www.myspace.com/crazyhospital" href="http://www.myspace.com/crazyhospital">Crazy Hospital Team</a>) bringen so Bands wie <a title="http://last.fm/music/sudeten%20creche" href="http://last.fm/music/sudeten%20creche" target="_blank">Sudeten Creche</a> oder <a title="http://www.last.fm/music/weltklang" href="http://www.last.fm/music/weltklang" target="_blank">Weltklang</a> nach Wien, oder begeistern mit zeigenössischen Acts, wie den großartigen <a title="http://xenoandoaklander.com/" href="http://xenoandoaklander.com/" target="_blank">Xeno&amp;Oaklander </a>(welche zu zweit auf einer vernebelten Bühne ihre 5 Synthesizer und 2 Drumcomputer live bedienten und sich nachher angeregt mit Fans über Lieblings-Platten und Korg Synthesizer unterhielten).</p>
<p>Zum Abschluss noch die Empfehlung am 17. September ins Fluc zu schauen, wo <a title="http://www.last.fm/music/matthias%20schuster" href="http://www.last.fm/music/matthias%20schuster" target="_blank">Matthias Schuster</a> im Rahmen von Future Echo spielen wird; sowie folgende YouTube Playlist, mit Minimal-Klassikern &amp; Raritäten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="480" height="385" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/60DC42FC638C7EAD?version=3&amp;hl=en_US&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="385" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/p/60DC42FC638C7EAD?version=3&amp;hl=en_US&amp;fs=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
</div>
 <!-- WP Biographia v3.3.2 -->
<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/fb61ef66c88d3b7182a6979836e28e7e?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Michael </h3><p>Michael schreibt am liebsten über Destruktiv-Pop und freut sich unausgesprochen, wenn im Radio Hits der 80er laufen.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:&#109;ic&#104;a&#101;&#108;&#46;s&#99;&#104;a&#101;&#114;f&#101;r&#64;&#103;&#109;ai&#108;&#46;com" target="_self" title="Send Michael  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.notyce.net" target="_self" title="Michael  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/notyce" target="_self" title="Michael  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://www.facebook.com/michael.schaerfer" target="_self" title="Michael  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/michael-schaerfer/" target="_self" title="More Posts By Michael " class="wp-biographia-link-text">More Posts (6)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>&#8220;the love song and how to write one&#8221; by Nick Cave</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 08:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[Piano]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=V2fFRlMzzLs"><img src="http://img.youtube.com/vi/V2fFRlMzzLs/0.jpg" width="300px" /></a><br />Im September 1998 hielt Nick Cave an der Wiener Schule für Dichtung einen Kurs mit dem Titel &#8220;The love song and how to write one&#8221;. Kein Musiker wäre wahrscheinlich besser geeignet, als Nick Cave, zu erklären, was einen &#8220;Love Song&#8221; ausmacht, warum alle Liebeslieder traurig sind und an wen oder was man seine Zeilen richtet. Von...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=V2fFRlMzzLs"><img src="http://img.youtube.com/vi/V2fFRlMzzLs/0.jpg" width="300px" /></a><br /><p>Im September 1998 hielt Nick Cave an der <a title="Schule für Dichtung" href="http://sfd.at/" target="_blank">Wiener Schule für Dichtung</a> einen Kurs mit dem Titel &#8220;The love song and how to write one&#8221;.</p>
<p>Kein Musiker wäre wahrscheinlich besser geeignet, als Nick Cave, zu erklären, was einen &#8220;Love Song&#8221; ausmacht, warum alle Liebeslieder traurig sind und an wen oder was man seine Zeilen richtet.</p>
<p><span id="more-1526"></span>Von der ersten biblischen Version eines Liebesliedes (<a title="Song_of_Songs" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Song_of_Songs" target="_blank">The Song of Solomon</a> und für Nick Cave speziell der <a title="http://en.wikipedia.org/wiki/Psalm_137" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Psalm_137" target="_blank">Psalm 137</a>), bis hin zu seinem ganz persönlichen Versuch mit jedem Song gleichzeitig einen Liebesbrief zu schreiben, eine Lücke zu schließen, zwischen sich und etwas Verlorenem oder niemals Besessenem, zwischen sich und Gott:</p>
<blockquote><p>As I said earlier, my artistic life has centered around the desire or more accurately, the need, to articulate the various feelings of loss and longing that have whistled through my bones and hummed in my blood, throughout my life.</p></blockquote>
<p>(<a title="http://sfd.at/english/texts/lovesong.pdf" href="http://sfd.at/english/texts/lovesong.pdf" target="_blank">Einleitungsrede</a> zu seinem Kurs an der „Wiener Schule für Dichtung“)</p>
<p>Als Nick Cave beispielsweise 2001 auf der Bühne des Wiltern Theatres in Los Angeles steht, (die Tour zu seinem, man möchte fast schon sagen, nur aus &#8220;Love Songs&#8221; bestehendem Album <a title="Last.fm - No More Shall We Part - Nick Cave" href="http://www.last.fm/music/Nick+Cave+and+the+Bad+Seeds/No+More+Shall+We+Part" target="_blank">No More Shall We Part</a>), bleibt er bei dem erneuten Zuruf und Wunsch des Publikums nach <a title="Love Letter" href="http://www.last.fm/music/+noredirect/Nick%2BCave%2B%2526%2BThe%2BBad%2BSeeds/_/Love+Letter" target="_blank">Love Letter</a> etwas zurückhaltend vor seinem Klavier stehen und erzählt kurzerhand die Geschichte zu diesem &#8220;Love <del>Song </del>Letter&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;this is called love-letter, this actually is a love-letter. which .. which was written to .. get the girl .. and it worked.&#8221;</p></blockquote>
<p>Obwohl Nick Cave angeblich in seinem Kurs an der Wiener Schule für Dichtung seinen Studenten erklärte, er würde an dem Versuch einen perfekten &#8220;Love Song&#8221; zu schreiben fast täglich scheitern, fällt es dann doch schwer einen einzelnen, aus seinem kompletten Schaffenswerk, auszuwählen, in Ermangelung der eigenen Kreativität jemand anderen für sich sprechen zu lassen, <em>&#8220;to get the girl&#8221;</em>.</p>
<p>Sein Stück &#8220;<a title="http://www.last.fm/music/Nick+Cave+and+the+Bad+Seeds/_/Far+From+Me" href="http://www.last.fm/music/Nick+Cave+and+the+Bad+Seeds/_/Far+From+Me">Far From Me</a>&#8220;, welches er in seinem Kurs gerne als Beispiel für ein fast perfektes Liebeslied rezitiert, ist schon fast zu offensichtlich.</p>
<p>Daher hier ein weniger bekanntes Stück vom gleichen Album &#8220;A Boatman&#8217;s Call&#8221;, ein sehr einfaches aber nicht weniger trauriges Stück, ein einziges Instrument in einer klaren Melodie, ein immer wiederkehrendes Motiv: <em><a title="http://www.last.fm/music/Nick+Cave+and+the+Bad+Seeds/The+Boatman%27s+Call/Black+Hair" href="http://www.last.fm/music/Nick+Cave+and+the+Bad+Seeds/The+Boatman%27s+Call/Black+Hair">Black Hair</a></em>. Ein &#8220;Love Song&#8221;, dessen letzter Satz in einer einfachen Feststellung alle Hoffnung der ersten Zeilen zerstört:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Today she took a train to the west&#8221;</em>.</p></blockquote>
<p>Man möchte fast meinen, dieser &#8220;Love Song&#8221; wäre in jenem Kurs an der Wiener Schule für Dichtung entstanden.</p>
<p>(Der komplette Text zum Kurs ist übrigens <a title="http://sfd.at/english/texts/lovesong.pdf" href="http://sfd.at/english/texts/lovesong.pdf" target="_blank">hier</a> nachzulesen, bzw. im Buch &#8220;<a title="http://www.discogs.com/Allen-Ginsberg-Nick-Cave-Falco-Viva-La-Poesia-Schule-Für-Dichtung-Wien/release/1773113" href="http://www.discogs.com/Allen-Ginsberg-Nick-Cave-Falco-Viva-La-Poesia-Schule-Für-Dichtung-Wien/release/1773113" target="_blank">Allen Ginsberg, Nick Cave, Falco – Viva La Poesia&#8221;</a>)</p>
 <!-- WP Biographia v3.3.2 -->
<div class="wp-biographia-container-top" style="background-color: #F9F9F9; border-top: 4px solid #96AC01;"><div class="wp-biographia-pic" style="height:100px; width:100px;"><img alt='' src='http://1.gravatar.com/avatar/fb61ef66c88d3b7182a6979836e28e7e?s=100&amp;d=http%3A%2F%2F1.gravatar.com%2Favatar%2Fad516503a11cd5ca435acc9bb6523536%3Fs%3D100&amp;r=G' class='wp-biographia-avatar avatar-100 photo' height='100' width='100' /></div><div class="wp-biographia-text"><h3>Geschrieben hat  Michael </h3><p>Michael schreibt am liebsten über Destruktiv-Pop und freut sich unausgesprochen, wenn im Radio Hits der 80er laufen.</p><div class="wp-biographia-links"><small><ul class="wp-biographia-list wp-biographia-list-text"><li><a href="mailto:mic&#104;&#97;&#101;l.&#115;&#99;h&#97;&#101;rf&#101;r&#64;&#103;ma&#105;l.c&#111;&#109;" target="_self" title="Send Michael  Mail" class="wp-biographia-link-text">Mail</a></li> | <li><a href="http://www.notyce.net" target="_self" title="Michael  On The Web" class="wp-biographia-link-text">Web</a></li> | <li><a href="http://twitter.com/notyce" target="_self" title="Michael  On Twitter" class="wp-biographia-link-text">Twitter</a></li> | <li><a href="http://www.facebook.com/michael.schaerfer" target="_self" title="Michael  On Facebook" class="wp-biographia-link-text">Facebook</a></li> | <li><a href="http://thedeathcat.com/author/michael-schaerfer/" target="_self" title="More Posts By Michael " class="wp-biographia-link-text">More Posts (6)</a></li></ul></small></div></div></div><!-- WP Biographia v3.3.2 -->
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		<title>Synth-Punk in Wien &amp; Handsome Furs im B72</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 10:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="300" height="224" src="http://thedeathcat.com/wp-content/uploads/2010/12/handsome_furs1.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Handsome Furs at B72" /><br />&#8220;it&#8217;s sweet to be back, sweet like zucker&#8221; sagt Dan Boeckner am 17. Dezember im B72 und läßt seine E-Gitarre schreien, während seine Frau, Alexei Perry, in die Tasten des Synthesizers haut. Nach der Vorband, Crystal Soda Cream, deren Gitarren- und Bass-Läufe wunderbar an frühe The Cure erinnern und einzig und allein die Performance des Sängers,...]]></description>
	<br />
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