Holmes im Arena DreiRaum 05/2011

Mit Holmes auf einem Punk-Konzert. Wer hat da im Arena DreiRaum gestört?

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Was trennt die schwedische Band Holmes von Punk? Sehr viel, würde man insbesondere nach Betrachtung ihres Letztwerks Have I Told You Lately That I Loathe You? umgehend meinen. Punk spielte beim Holmes-Konzert am vergangenen Mittwoch in der Arena aber dennoch eine wesentliche Rolle. Zwangsläufig, denn die sechs Schweden rund um Frontman Kristoffer Bolander mussten sich nämlich ausgerechnet an diesem Abend im heimeligen DreiRaum gegen die dröhnenden Nebengeräusche aus der kleinen Halle behaupten – verursacht von der New Yorker Punk-Band Murphy’s Law! Äußerst schade, denn auch wenn Holmes eine absolut gelungene Vorstellung boten, wurde das Konzerterlebnis doch getrübt.

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2011.05.20 | Konzert
CD-Cover "To The North" von Matthew And The Atlas

Mit nur vier Songs zu Mumford & Sons. Matthew And The Atlas reisen To The North!

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Es ist wohl wieder so eine Geschichte, wie sie vor wenigen Jahren noch nicht hätte geschrieben werden können. Heute aber, im Jahr 2011 und in Zeiten medialer Vernetzung, welche für Musiker mittlerweile unersetzliche Dienste wie Bandcamp, SoundCloud oder natürlich YouTube hervorgebracht hat, kann einer Band eine EP mit gerade mal vier Songs und die Gunst der Stunde genügen, um so viel Aufmerksamkeit zu erzeugen, dass man kurze Zeit später mit keinen Geringeren als den Herren von Mumford & Sons auf Tour gehen darf. Ein Kunststück, welches zuletzt der englischen Formation Matthew And The Atlas gelang. In ihrem Repertoire: Unter anderem die EP To The North, die das aufstrebende “Americana”-Genre in Perfektion interpretiert.

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2011.04.29 | Album
CD-Cover: "Homeward Bound" von Squinch Owl

Homeward Bound. Heimwärts mit Squinch Owl auf der Schulter

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Seven songs to shriek and sing and laugh and love and dance to, if you want to.

So begrüßt uns hier jemand namens Squinch Owl und wir – neugierig wie wir sind – klicken munter auf eines der sieben dort aufgelisteten Lieder und hören sie also, diese Squinch Owl. “Well i caught a train, didn’t know where it was going, but i didn’t really care”, singt sie – die Eule, die Dame, wer immer, und wir – neugierig wie wir sind – steigen gleich mal mit ein. Mit Banjo, Akkordeon und außerordentlich guter Stimme geht es immer schön der Eule nach. “Will you meet me where no good man goes, will you drink with me to wretchedness & woe, will you meet me there?” Talabwärts also, was nicht weiter schlimm ist, denn, wie singt sie noch? – “I sold my satisfaction for a sweet sounding song and since i was born i been moving on” (“Meet me there”).

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2011.04.02 | Album
The Low Anthem im Flex 03/2011 #1 (Foto von Christoph Liebentritt)

14 hoch 4 Mal The Low Anthem im Flex – plus The Head and the Heart!

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The Low Anthem gastierten am vergangenen Sonntag im Flex und nahmen neben ihren außerordentlich sympathischen amerikanischen Landsleute von The Head and the Heart als Support auch eine Vielzahl an Instrumenten nach Wien mit. Irgendwann an diesem Abend haben wir aber aufgehört die Instrumenten-Vielzahl zu zählen, später dann auch noch die Besetzungsvarianten – also welches Mitglied der Band zu welchem Zeitpunkt welches Instrument gespielt hat. Gefühlsmäßig wird man mit dem Ergebnis der Rechnung “14 Instrumente hoch 4 Musiker” aber nicht so falsch liegen. An diesem Abend wurde kaum eine Nummer mit der gleichen Instrumentierung, kaum eine Nummer mit der gleichen Besetzung gespielt. Die vier Musiker von The Low Anthem sorgten so für unglaubliche Abwechslung auf der Bühne. Doch nicht nur das faszinierte an diesem Abend.

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2011.03.29 | Konzert

OMGCD! The Low Anthem auf der Suche nach Charlie Darwin

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Charles Robert Darwin, den britischen Naturforscher, kennt man wohl vor allem aufgrund seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie. So war es auch er, der entscheidend den Begriff Survival of the Fittest, also das Überleben der bestangepassten Individuen, geprägt hat. The Low Anthem aus dem amerikanischen Rhode Island blicken auf die Welt und sehen, wie heute viel Negatives ausgerechnet von denjenigen ausgeht, die sich am besten angepasst zu haben scheinen. ”Life is cold and formless”, das Darwin’schen System droht ihrer Meinung nach zu scheitern. Grund genug sich also zu fragen, wo “Charlie Darwin” heute bloß steckt:

Oh my God, Charlie Darwin where are you now?

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2011.03.24 | Song

Hin und her gerissen mit Christian Kjellvander. Two Souls

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Eigentlich sollte auf the death cat wegen dieser Nummer von Christian Kjellvander eine eigene Kategorie mit dem bezeichnenden Namen “Songs ohne Strophen” eingeführt werden. Nun ja, vorerst ist es nur ein Tag geworden. Warum das Ganze? “Two Souls” ist das perfekte Beispiel für einen Song, der im Grunde nur aus seinem Refrain besteht. In Wahrheit besteht er natürlich aus mehr, aber alles rund um diesen Refrain – Intro, Strophen, Bridge – scheinen nur Sprungbretter für den Refrain zu sein, die immer wieder mit Anlauf genommen werden. Dennoch funktioniert “Two Souls”. Der Refrain alleine reicht tatsächlich für “Repeat” aus. Aber wäre nicht noch mehr drinnen gewesen?

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2011.03.12 | Song
CD Cover: "Have I Told You Lately That I Loathe You" von Holmes

Holmes fragen: Have I Told You Lately That I Loathe You? Nein, hoffentlich nicht!

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Man muss hier schon genau im Wörterbuch nachschlagen, möchte man die Anspielung auf den Klassiker “Have I Told You Lately That I Love You” verstehen (sei es nun jener von Scotty Wiseman oder Rod Stewart). “To loathe” ist kein alltägliches englisches Verb und kann am ehesten mit “hassen” oder “verabscheuen” übersetzt werden. Eine heftige Aussage prangt hier also vom neutral gehaltenen Cover des aktuellen Albums Have I Told You Lately That I Loathe You der schwedischen Band Holmes. Aber welche Geschichte erzählen uns die elf Nummern?

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2011.02.21 | Album