Planetarium: Mit Sufjan Stevens, Nico Muhly und Bryce Dessner einmal quer durchs All
Markiert mit 2012, Elektronik, Folk, Live
Nachdem sich Sufjan Stevens in den vergangenen Jahren aufgrund stets wechselnder und konstant beeindruckender Musik ja quasi für jede gute Playlist unersetzbar gemacht hat, wird man nach einem Jahr wie 2011, einem Jahr ohne Neuveröffentlichung des Amerikaners, doch ein wenig nervös. Diese Nervosität durfte Anfang des Monats aber weichen und an ihre Stelle rückte zur Freude aller Vorfreude! Gemeinsam mit Nico Muhly und Bryce Dessner von The National gab Sufjan Stevens dieses Monat gleich mehrere Konzerte in europäischen Städten, auf denen jeder der drei Musiker nicht nur Auszüge des eigenen Repertoires zum Besten gaben, sondern mit Planetarium ein kollektives Werk präsentierte, welches schon jetzt, vor einer möglichen Veröffentlichung, so klingt, wie es sein Inhalt vermuten lässt: Episch!
Overwhelming Spotify. Einfach überwältigend!
Findet man einen Monat lang ohne die eigene, über Jahre gesammelte Musikbibliothek das Auskommen? Muss man Musik wirklich besitzen oder genügt einem Music-On-Demand? Diese Fragen haben wir uns mit Jahresanfang 2012 gestellt – als Neujahrsvorsatz quasi – und konnten diese relativ schnell mit einem “Ja!” beantworten. Nutznießer dieses Selbst-Tests war der seit Ende 2011 neu in Österreich zugängliche Musik-Streaming-Dienst Spotify, der mit uns um einen Premium-Account reicher geworden ist. Und weil uns Spotify derart begeistert, sind wir auch nicht müde geworden, über den Musik-Streaming-Dienst zu schwärmen und zu werben. Aber nichts desto trotz gibt es auch ein entscheidendes Manko. Das hat aber nur indirekt mit Spotify zu tun.
Die besten Songs aus 2011
Markiert mit 2011
Neben den besten Alben ließen sich beim diesjährigen “Top of the Blogs” erstmals auch Lieblinge in anderen Kategorien einreichen, darunter auch Songs – eine Gelegenheit, die unsererseits nicht verpasst werden wollte.
Die besten Alben aus 2011
Markiert mit 2011
Martin vom Musik-Blog KORN & SPRITE lädt alle deutschsprachigen Musik-Blogs mit Jahresende zum Revue passieren ein. Es soll eine Blogger-Hitparade der besten Alben dieses Jahres, die “Top of the Blogs 2011″, erstellt werden. So wie 2010 darf auch dieses Jahr the death cat natürlich nicht fehlen. In den letzten Tagen wurden darum sorgfältigst die besten Alben des Jahres ausgewählt.
the death cat verlief sich zum HEADCRASH! und blieb dann gleich dort
Markiert mit Das Jetzt, Playlist
Am vergangenen Samstag besuchten wir von the death cat das angesagte Wiener Lokal Jetzt. Aber nicht nur um Schwechater Zwickl Bier oder den tschechischen Import Velkopopovický Kozel, sondern auch um Musik zu genießen. Das HEADCRASH!, ein monatliches DJ-Event für alle Liebhaber von Indie-Musik, stand auf dem Programm – und somit Michael auf der Matte der Bar, denn wie sooft zeichnete er persönlich für die Beschallung des Lokals in Wien Hernals verantwortlich. Ausgestattet mit Macbook, Kopfhörern und einer von unzähligen Musiktiteln schweren Festplatte wurde von 22:00 Uhr bis in die späte Nacht hinein für Musik gesorgt. Für gute Musik. Unter anderem nämlich jene, über die wir hier auf diesem Blog oder auf unserer Facebook Page in den vergangenen Monaten geschrieben haben.
Unterkühlt & Analog – “Minimal/Cold Wave” in Wien
Markiert mit 2011, Coldwave, Minimal, Wien
Das ein musikalisches Schubladendenken eher hinderlich ist, wird den meisten Menschen schon bei der Antwort auf die meist nebensächliche Frage nach der “Lieblings-Musikrichtung” klar. Der Versuch in dem Moment mit Bandnamen um sich zu werfen ist auch nur dann erfolgreich, wenn der Gegenüber die gleiche oder zumindest ähnliche musikalische “Grund-Ausbildung” hat, wie man selbst. Andererseits greift man dann zurück auf fast mathematische Formeln und Vergleiche, wie “klingt wie x mit y vor z Jahren, nur besser”. Und von den Menschen, die mit Genre Obergriffen, wie “Rock” oder “Gothic” (sic!) um sich werfen, will man meist sowieso keine näheren Informationen zu (musikalischen) Vorlieben haben.
“the love song and how to write one” by Nick Cave
Markiert mit 2001, Piano, Wien
Im September 1998 hielt Nick Cave an der Wiener Schule für Dichtung einen Kurs mit dem Titel “The love song and how to write one”.
Kein Musiker wäre wahrscheinlich besser geeignet, als Nick Cave, zu erklären, was einen “Love Song” ausmacht, warum alle Liebeslieder traurig sind und an wen oder was man seine Zeilen richtet.
Sufjan Stevens und der Soundtrack, von dem niemand wusste. Danke Natalie Portman!
Markiert mit 2008, 2010, Instrumental, Piano, Soundtrack
Freundschaften unter Künstlern können schon außergewöhnlich sein. Als vor etwa drei Jahren eine gewisse Natalie Portman, Schauspielerin und ihres Zeichens bekannt aus Filmen wie “Léon” oder “Garden State”, eine Vorstellung von Sufjan Stevens’ The BQE besuchte, war sie von der Musik des Amerikaners und deren Inszenierung derart angetan, dass sie ihn prompt für die musikalische Untermalung ihres Regiedebüts “Eve”, einen 22-minütigen Kurzfilm anheuerte. Das Ergebnis dieser Kollaboration war Klaviermusik – feine, reduzierte, unverfälschte und wahrscheinlich genau deshalb von der ersten Sekunde an ungemein faszinierende Klaviermusik. Wie es da passieren konnte, dass diese nicht schon 2008 die breite Öffentlichkeit erreichte, bleibt ein Rätsel. Erst zwei Jahre später, Ende 2010 sorgte die Vinyl-Edition von Stevens EP All Delighted People dafür, dass man sich über eine ominöse “Side D” wunderte. Darauf zu hören: elf unbenannte Klavierstücke, die reduziert und irgendwie unverfälscht klingen – und gemeinsam in etwa 22 Minuten lang dauern.
Seven Swans Reimagined. Wo Sufjan Stevens nicht draufsteht, aber dennoch drin ist
Markiert mit 2011, Bandcamp, Folk
Noch bevor man Sufjan Stevens als den kannte, der er heute ist, erschien 2004 mit Seven Swans ein Album, welches zwar die Kritiker begeisterte, womit dem Amerikaner aber noch nicht der große Durchbruch gelang. Das bahnbrechende Illinoise, das kuschelige Songs for Christmas, das experimentelle The BQE, das kontroverse The Age Of Adz – vieles ist seit Seven Swans in der musikalischen Welt von Stevens passiert. Grund genug für das Projekt On Joyful Wings Seven Swans 2011 wieder aufleben zu lassen – aber nicht bloß mit simplen Coverversionen, sondern “Reimagined”! Neu erdacht, neu vorgestellt! Und wohl so, wie es Sufjan heute selbst nicht besser machen könnte!
Es ist immer noch Too Much, um über Sufjan Stevens The Age of Adz zu schreiben
Markiert mit 2010, Elektronik, Web 2.0
Von Sufjan Stevens The Age of Adz, obwohl unser Album des Jahres 2010, wird eine komplette Review wohl noch ein wenig länger auf sich warten lassen. Mehr als ein zwar ehrliches, aber wenig aussagekräftiges “Best Record Ever!” könnte derzeit nicht geschrieben werden, sogar auf den obligatorischen “Weiterlesen”-Link müsste man dann verzichten. Die immer wieder neu gewonnenen Eindrücke von Stevens Letztwerk sind auch nach Monaten des ausgiebigen Hörens immer wieder neu, dann nirgendwohin zuzuordnen, in Summe somit schlichtweg “Too Much”. Worüber im Zusammenhang mit “The Age of Adz” jedoch geschrieben werden kann, ist ein nur dank neuer Medien und Zufall zustande gekommener Videomitschnitt, der qualitativ an sich schlecht, aber gerade darum gut ist!
Nach nur zwei Monaten: the death cat hat Geburtstag! Ein kleiner Rückblick
Markiert mit Das Jetzt, Geburtstag
Am gestrigen Samstag gab es Grund zum Feiern. Michael, Autor auf diesem Blog – hervorgehoben sei an dieser Stelle seine Rezension von Goldmunds The Malady of Elegance – feierte seinen 28. Geburtstag. the death cat, wenn auch noch klein, durfte dabei sein. Nicht nur gedruckt auf T-Shirt, sondern auch weil Michael persönlich für die musikalische Beschallung in der Wiener Bar Das Jetzt! sorgte – unter anderem mit Nummern von The Decemberists und Mumford & Sons. Alles in allem Grund genug für einen ersten kleinen Rückblick auf dieses Blog Projekt.
Chor 2.0. Eric Whitacre dirigiert zum zweiten Mal virtuell!
Markiert mit 2011, Klassik, Web 2.0
Betrachtet man die Facebook-Page von Eric Whitacre nur oberflächlich, dann könnte man vermuten, es handle sich um einen bekannten Schauspieler oder das Mitglied einer Band. Doch weit gefehlt: Eric Whitacre ist eine Größe der zeitgenössischen Musik. Und erfolgreich, weil er mit den (digitalen) Medien und Werkzeugen der heutigen Zeit perfekt umzugehen weiß. Diese Tage stellt er dies mit der Neuauflage seines virtuellen Chorprojekts erneut unter Beweis!
Gloria! Nicht gesucht, dennoch gefunden: Sufjan Stevens Songs for Christmas Vol. 6
Markiert mit Folk, Weihnachten
Niemand weiß so recht, wie das passiert ist. Unangekündigt tauchte diese Tage eine neue Weihnachts-EP von Sufjan Stevens im Internet auf. Danach gesucht hat eigentlich niemand (sehr wohl darauf gehofft), über den Fund aber freuen wir uns alle!
4. Advent: Sam Billen und Josh Atkinson sammeln und schenken
Markiert mit 2010, Folk, Web 2.0, Weihnachten
Wenige Tage vor Weihnachten können wir uns dank der beiden Amerikaner Sam Billen und Josh Atkinson über das kostenlos herunterzuladende Weihnachtsalbum A Word Of Encouragement freuen. Darauf zu finden: Klassiker wie “Joy To The World” und feine, zur Jahreszeit passende Eigenkompositionen!
Mit John Cage Against the (Christmas) Machine
Markiert mit 2010, Weihnachten
Das Castingshowformat, welches in Österreich als “Starmania” und in Deutschland als “Deutschland sucht den Superstar” verkauft wird, heißt in Großbritannien “The X Factor” und die aktuellen Gewinner dieser Show landen zu Weihnachten in konstanter Regelmäßigkeit Hitparaden blockierende Erfolge. Grund genug zur Unzufriedenheit für viele britische Musiker, die sich zusammengeschlossen haben, um als Supergroup mit John Cage einen Gegenangriff zu starten.
Platon in einer Glam-Rock Oper
Markiert mit Music&Books, Musical
“The original human nature was not like the present, but different. The sexes were not two as they are now, but originally three in number; there was man, woman, and the union of the two, of which the name survives but nothing else.” schrieb Platon 380 Jahre vor Christus über die Entstehung der Geschlechter, die Eifersucht der Götter über die Einigkeit der Menschen und die Entstehung der Liebe.
Wir gehen an den Start!
Markiert mit News
Wer die letzten Tweets verfolgt hat, wird wissen, das dieser Post – zeitlich gesehen – ein Schwindel ist. Dennoch soll er den Start von “the death cat” markieren. In diesem Blog wollen wir über die “Death Cats” der Indie-Musik schreiben. Wenn du gerne Teil davon sein möchtest, dann kontaktiere uns einfach.