Die beste Zeit für Grown Unknown von Lia Ices? Genau jetzt!
Markiert mit 2011, Chamber Pop
Rot, Orange, immer noch Grün, Braun, Wärme, Nässe, Sonne, Kälte, Wind durch Bäume, Wind durch Laub. Die Faszination dieser Tage ist ihre Vielschichtigkeit – es herbstet und alleine offene Augen genügen, um wunderbare Vielfalt selbst dann zu sehen, wenn die Natur um uns langsam einschläft. Und dieses Dämmern scheint genau die richtige Zeit für die Entfaltung von Grown Unknown, dem musikalischen Ankommen von Lia Ices in unsere Welt zu sein. Zwar ist “Grown Unknown” auch im Frühling, Sommer und Winter wunderbar zu hören, aber in keine Jahreszeit passt das Debütalbum von Lia Ices wohl besser als in den Herbst.
Time Travel. Einmal Alessi’s Ark und zurück
Markiert mit 2011, Folk, Pop, Singer/Songwriter
28 1/2 Minuten. 12 Lieder. Und die meisten davon nicht länger als 2 1/2 Minuten. Das ist Alessi’s Arks neues Album “Time Travel” in Zahlen, zumindest so ungefähr. Was jedoch viel wichtiger zu wissen ist: Diese Zeitreise ist nicht nur recht kurz, sondern vor allem ziemlich kurzweilig.
Es scheint so, als bräuchte Alessi Laurent-Marke fast gar nichts, um ihre Zuhörer in ihre kleine, feine Klangwelt zu entführen. Eins vor allem nicht: Zeit. Und damit muss man sich auf “Time Travel” abfinden. Intros oder Outros sind eher spärlich vorhanden und es kommt schon mal vor, dass ein Lied vorbei ist, ehe man sich die Melodie noch hätte merken können.
Felt. Familiar. Auch Nils Frahm hat nette Nachbarn
Markiert mit 2011, Instrumental
Erst vor kurzem klärte Rey Villalobos aka House of Wolves seine Konzertbesucher im Wiener rhiz über den Grund seiner ungemein feinfühligen, von uns sogar als “zärtlich” empfundenen Musik auf: Sie entstand aus Rücksichtnahme auf seine Nachbarn! Damit sorgte der Amerikaner für Lacher, doch ganz so unüblich scheint dieses Szenario, indem Musiker beim Komponieren Rücksicht auf ihre Nachbarn nehmen, gar nicht zu sein. Auch vom Berliner Pianisten Nils Frahm war diese Tage im Zuge der Veröffentlichung seines neuen Albums Felt entsprechendes zu hören:
Ursprünglich wollte ich meinen Nachbarn mit dem gedämpften Klavier einen Gefallen tun: Wenn ich in der nächtlichen Stille spielen möchte, ist die einzig rücksichtsvolle Möglichkeit das Klavier mit Filz zu versehen und mit behutsamen Fingern zu spielen. Dadurch entdeckte ich, wie schön mein Klavier gedämpft klingt.
Leise sein bei House of Wolves im rhiz!
Bei knapp 20 Grad im Dunkeln ließ sich diese Woche vor dem Konzert von House of Wolves im rhiz das wahrscheinlich letzte Freiluft-Bier des Jahres 2011 genießen. Da man eine solche Gelegenheit im Oktober nicht allzu oft bekommt, wurde diese auch von einigen Nicht-Konzertgehern, die die Schanigärten rund um das rhiz doch recht ansehnlich füllten, wahrgenommen. Die Frage aber, was einem denn bei House of Wolves erwartet, musste man als Konzertgeher mit Schulterzucken quittieren. Ganz genau einzuordnen sind House of Wolves nämlich nicht. Band oder doch Einzelperson? Männer- oder Frauenstimme? Mit solch offenen Fragen geht man dann zu Konzerten, wenn man über Bandcamp Musik wie eben jene von House of Wolves entdeckt, sich vorab aber nicht weiter darüber informiert. Umso schöner ist es dann, wenn man durchwegs positiv überrascht wird.
Ein Hohelied auf das Hohelied. The Song Of Songs als musikalisches Hörbuch von Andrew Rose Gregory
Markiert mit 2011, Bandcamp, Folk, Web 2.0
Wer hat zwischendurch nicht mal Lust auf schöne Geschichten? Geschichten voll tiefer Vertrautheit und Geborgenheit, erfüllter Sehnsucht und erwiderter Liebe!
Your Love Is Better Than Wine
I Am My Lover’s & My Lover Is Mine
If You Find My Lover, Tell Him I Am Faint With Love
So die Titel einiger Nummern auf The Song Of Songs, dem neuesten Werk des Amerikaners Andrew Rose Gregory. Die Nummern tragen ihre lyrischen Titel ebenso wenig zufällig, wie das Album seinen Namen. Andrew Rose Gregory interpretiert auf seinem Letztwerk nichts Geringeres als das Hohelied der Liebe, auch bekannt als Salomos Hohelied, dem alttestamentlichen Buch der Bibel, welches in poetischer Sprache von einer Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau erzählt. Dank Verwendung der originalen, biblischen Texte darf “The Song Of Songs” gewissermaßen als musikalisches Hörbuch gelten. Wunderbar also für Liebende und all diejenigen, die es noch werden wollen.
Knive. Alltagsmusik von Svarte Greiner
Svarte Greiner ist niemand. Nun ja, eigentlich ist er schon jemand, nämlich Erik K. Skodvin vom norwegischen Ambient-Duo Deaf Center, aber in seinem Nebenprojekt als Svarte Greiner ist Skodvin tatsächlich niemand. Bewusst. Denn auch seine Musik, in diesem Fall Knive aus dem Jahr 2006, ist nichts – musikalisch betrachtet handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Tönen und Geräuschen, verstärkt durch unterschiedliche Effekte. Und auch wenn in Ersteindrücken die Aneinanderreihung dieser Töne und Effekte ungewöhnlich, unausgeglichen klingt und sich Harmonien scheinbar vergeblich suchen, so ist “Knive” doch Alltagsmusik. Wenn auch nicht für den Alltag, dann auf jeden Fall aus dem Alltag. Und aus diesem Blickwinkel betrachtet, stellt sich auch Faszination für Svarte Greiner schnell ein.
Secret Cities entführen in The Park. Ganz ohne blutigen Schnee
Markiert mit 2010, Psychedelic Pop
Aus (ja genau dem!) Fargo in North Dakota kommend, halten Secret Cities auf ihrem so nach Sommer klingenden Album Strange Hearts nach den ersten beiden Nummern inne, um uns mit “The Park” wenige Tage vor seinem offiziellen Start auch die perfekte Nummer für den Herbst zu bringen. Sie ist hymnisch, leicht abgedunkelt, macht nachdenklich. Perfekt also, um in diesen Tagen auf verregneten Fensterscheiben Wassertropfen beim Wettlaufen zuzusehen.
Im Gehege besser als in freier Wildbahn. Sleep Party People im B72
Markiert mit 2011, B72, Elektronik
Am vergangenen Dienstag beehrten Sleep Party People das B72 und somit Wien. Die Vorfreude war groß, läutete die ominöse Tiermasken-Formation aus Dänemark doch bereits in den letzten Sommertagen 2011 einen vielversprechenden Konzertherbst ein. Viel hatte man sich also erwartet, mit den besten Absichten war man gekommen, enttäuscht wurde man nicht, aber – und hier ist der Haken für all diejenigen, die einen gesucht haben – begeistert ging man nun mal auch nicht nach Hause. Eher unberührt – wie der Eindruck, den Sleep Party People selbst hinterlassen haben. Und so etwas, Unberührtheit, Gleichgültigkeit, insbesondere spürbar durch praktisch nicht vorhandene Bühnenpräsenz von Sänger Brian Batz, überträgt sich dann schnell mal auf die Zuhörer. Selbst das Potential eines gelungenen Debütalbums kann da nicht mehr helfen. Zu offensichtlich wurde, dass die als Hasen verkleideten Sleep Party People besser im Gehege, dem geschützten Bereich einer Studio-Aufnahme, als in freier Wildbahn, auf der Konzertbühne, zu überzeugen wissen.
October’s Road von Balto. Gut, aber um neun Nummern zu lang
Markiert mit 2011, Bandcamp, Country, Folk
Es verhält sich oft sehr ähnlich, wenn auf Alben einzelne Nummern derart herausstechen, wie “The Railyard” auf October’s Road von Balto: Man verfällt dieser einen Nummer, hört diese – wie man gerne sagt – “rauf und runter” und läuft dabei in Gefahr, nur mit dieser ein ganzes Album, einen ganzen Künstler gar zu verbinden. Ein gutes Beispiel sind hierfür wohl die Amerikaner von Fleet Foxes, die man in ihren Anfängen fast ausschließlich aufgrund der Nummer “Mykonos” von der EP Sun Giant kannte. Auch bei “October’s Road”, dem Debütalbum von Balto, kann es einem schnell ähnlich ergehen, denn “The Railyard” dominiert als Opener die ersten Minuten derart, dass alle weiteren Minuten fast zwangsläufig nur noch enttäuschen oder zumindest – etwas dezenter formuliert – weniger begeistern können. Aber ist “October’s Road” berechtigterweise ein Album, welches sich auf “The Railyard” reduzieren lässt?
Drei Monate heller Freude: Der Konzertherbst 2011 in Wien!
Man erkennt es schon am Farbenspiel auf unserem Blog. Rot, stellvertretende Farbe für die Kategorie Konzerte, hat schon einige Zeit kein Post mehr aufgeleuchtet. Nicht etwa deshalb, weil wir das Interesse am Konzertgehen verloren haben, sondern vielmehr darum, weil in den vergangenen Wochen hinsichtlich Konzerten in Wien das viel zitierte Sommerloch vorherrschte. Aus diesem Grund klettern wir mit diesem Post nun endlich wieder aus diesem Loch heraus, bringen einerseits wieder etwas mehr Farbe auf unseren Blog zurück und zeigen dabei auch gleich auf, mit welchen Konzerthighlights unsere Stadt den Rest des Jahres aufwarten wird. Die restlichen Wochen des Jahres 2011 stehen nämlich seinen ersten Monaten hinsichtlich tollen, verheißungsvollen Konzerten interessanter Künstler um nichts nach! Und darum darf man auf September, Oktober und Co. durchaus gespannt sein.
Lotte Kestner stiehlt erfolgreich Flirted With You All My Life von Vic Chesnutt
Markiert mit 2011, Cover, Folk
Nur wenige Lieder sind im Stande dazu, ein Aha-Erlebnis zu erzeugen. Lotte Kestner, besser bekannt als Anna-Lynne Williams und Frontfrau der amerikanischen Band Trespassers William, gelang dieses Kunststück zuletzt mit der Nummer “Flirted With You All My Life” auf ihrem nur aus Cover-Songs bestehenden Album mit dem bezeichnenden Titel Stolen. Kennt man nämlich das Original von Vic Chesnutt nicht, so ist man nach etwa einem Drittel der Nummer von Intention, Aussage und Stimmung derart überrascht, dass fast zwangsläufig nur noch ein erkenntnisreiches “Aha” folgen kann. Wer “Flirted With You All My Life” also nicht kennt, sollte die Nummer zuerst anhören und erst dann weiterlesen.
Mhm. Wenn The Sunshine House in et al. von Vertrauen singen, dann gilt das offensichtlich auch für andere
The Sunshine House versprühen musikalisch zwar nicht unbedingt Sommer, Sonne, Sonnenschein, dennoch gestalten die sechs Damen und Herren aus dem amerikanischen Colorado ihre Nummern überwiegend positiv. Die Stoßrichtung gab dabei gleich zu Beginn des Jahres die erste Nummer ihrer nach ihnen selbst benannten Debüt-EP vor. Denn “et al.” handelt ganz offensichtlich von Vertrauen. Von gefundenem, nicht verlorenem Vertrauen.
Mit Space Eagle immer noch im Kassettendeck. Alaska in Winter!
Markiert mit 2010, Elektronik, Retro
Brandon Bethancourt ist einer der besonders außergewöhnlichen Musiker der jüngeren Vergangenheit. Einerseits kommt er für seine Musik zu einem Großteil mit elektronischen Instrumenten aus und genügt sich dadurch – bandtechnisch gesehen – selbst. Andererseits braucht er, um unter dem Pseudonym Alaska in Winter seine Musik zu vertreiben, nichts weiter als ein paar gute Ideen und das Internet. Eine von diesen guten Ideen war im vergangenen Jahr Nostalgie, hat der Amerikaner sein Letztwerk Space Eagle doch tatsächlich auf Kassette veröffentlicht! Mit Erfolg, denn zumindest aus unserem Kassettendeck ist das Album seither nicht mehr weg- bzw. rauszudenken. Und das nicht nur deshalb, weil wir sonst keine Kassetten mehr haben.
the death cat verlief sich zum HEADCRASH! und blieb dann gleich dort
Markiert mit Das Jetzt, Playlist
Am vergangenen Samstag besuchten wir von the death cat das angesagte Wiener Lokal Jetzt. Aber nicht nur um Schwechater Zwickl Bier oder den tschechischen Import Velkopopovický Kozel, sondern auch um Musik zu genießen. Das HEADCRASH!, ein monatliches DJ-Event für alle Liebhaber von Indie-Musik, stand auf dem Programm – und somit Michael auf der Matte der Bar, denn wie sooft zeichnete er persönlich für die Beschallung des Lokals in Wien Hernals verantwortlich. Ausgestattet mit Macbook, Kopfhörern und einer von unzähligen Musiktiteln schweren Festplatte wurde von 22:00 Uhr bis in die späte Nacht hinein für Musik gesorgt. Für gute Musik. Unter anderem nämlich jene, über die wir hier auf diesem Blog oder auf unserer Facebook Page in den vergangenen Monaten geschrieben haben.
Zurückblicken mit I Am Oak in Giant
Do you know when you go, you will leave something?
Eigentlich ja, man weiß das. Denn bin ich wo, von wo ich gehen kann, so muss es einmal das “dorthin gehen” gegeben haben. Irgendwann war da mal eine Entscheidung für das Jetzt, die sich im Moment des Ziehens, des Weitergehens unweigerlich in Erinnerung ruft. Und an der Richtigkeit dieser Entscheidung wird gezweifelt – oder würde gezweifelt werden. Denn oft geht man einfach nicht weiter, sondern bleibt stattdessen stehen.
Unterkühlt & Analog – “Minimal/Cold Wave” in Wien
Markiert mit 2011, Coldwave, Minimal, Wien
Das ein musikalisches Schubladendenken eher hinderlich ist, wird den meisten Menschen schon bei der Antwort auf die meist nebensächliche Frage nach der “Lieblings-Musikrichtung” klar. Der Versuch in dem Moment mit Bandnamen um sich zu werfen ist auch nur dann erfolgreich, wenn der Gegenüber die gleiche oder zumindest ähnliche musikalische “Grund-Ausbildung” hat, wie man selbst. Andererseits greift man dann zurück auf fast mathematische Formeln und Vergleiche, wie “klingt wie x mit y vor z Jahren, nur besser”. Und von den Menschen, die mit Genre Obergriffen, wie “Rock” oder “Gothic” (sic!) um sich werfen, will man meist sowieso keine näheren Informationen zu (musikalischen) Vorlieben haben.
“the love song and how to write one” by Nick Cave
Markiert mit 2001, Piano, Wien
Im September 1998 hielt Nick Cave an der Wiener Schule für Dichtung einen Kurs mit dem Titel “The love song and how to write one”.
Kein Musiker wäre wahrscheinlich besser geeignet, als Nick Cave, zu erklären, was einen “Love Song” ausmacht, warum alle Liebeslieder traurig sind und an wen oder was man seine Zeilen richtet.
Haben wir mit Lustre wieder mehr Lust auf Ed Harcourt bekommen?
Markiert mit 2010, Pop, Singer/Songwriter
Es fühlt sich fast so an, als sei es schon ewig her, als Ed Harcourt mit seinen ersten beiden Alben für Aufsehen unter allen Liebhabern klavierlastiger und hinsichtlich ihrer Texte ausgeklügelter Balladen sorgte. Heute sind darum Nummern wie “Those Crimson Tears” vom Debütalbum Here Be Monsters oder Sister Renee vom Nachfolger From Every Sphere, die aufgrund ihrer Unberührtheit stets ausstrahlten, als wären sie erst vor wenigen Minuten eingespielt worden, fast schon legendär. Spätestens 2004 schien Harcourt nämlich einen gewissen Stilwechsel zu besiegeln. Auf dem Album Strangers, welches in diesem Jahr veröffentlicht wurde, standen vermehrt durcharrangierte Pop-Nummern im Vordergrund, die Klavierlast suchte man vergebens. Fast wirkte es so, als wollte sich Harcourt bewusst der eigenen Stärken berauben. Wie verhält es sich aber nun auf seinem neuen Album Lustre? Bekommen wir mit seinem Letztwerk wieder mehr Lust auf Ed Harcourt?
Sufjan Stevens und der Soundtrack, von dem niemand wusste. Danke Natalie Portman!
Markiert mit 2008, 2010, Instrumental, Piano, Soundtrack
Freundschaften unter Künstlern können schon außergewöhnlich sein. Als vor etwa drei Jahren eine gewisse Natalie Portman, Schauspielerin und ihres Zeichens bekannt aus Filmen wie “Léon” oder “Garden State”, eine Vorstellung von Sufjan Stevens’ The BQE besuchte, war sie von der Musik des Amerikaners und deren Inszenierung derart angetan, dass sie ihn prompt für die musikalische Untermalung ihres Regiedebüts “Eve”, einen 22-minütigen Kurzfilm anheuerte. Das Ergebnis dieser Kollaboration war Klaviermusik – feine, reduzierte, unverfälschte und wahrscheinlich genau deshalb von der ersten Sekunde an ungemein faszinierende Klaviermusik. Wie es da passieren konnte, dass diese nicht schon 2008 die breite Öffentlichkeit erreichte, bleibt ein Rätsel. Erst zwei Jahre später, Ende 2010 sorgte die Vinyl-Edition von Stevens EP All Delighted People dafür, dass man sich über eine ominöse “Side D” wunderte. Darauf zu hören: elf unbenannte Klavierstücke, die reduziert und irgendwie unverfälscht klingen – und gemeinsam in etwa 22 Minuten lang dauern.
Weihnachtslieder im Juni? Wen stört das schon bei O Come, O Come, Emmanuel von Golau Glau?
Markiert mit 2010, Silverpop, Weihnachten
Zeitlosigkeit kann heute als eines der großen Qualitätsmerkmale von Musik angesehen werden. Zeitlosigkeit über Jahre, aber auch über Jahreszeiten hinweg. Der beste Beweis ist dafür wohl, wenn ein Weihnachtslied im Juni zum Ohrwurm wird. Wie “O Come, O Come, Emmanuel” von Golau Glau!